nicht nur das habe ich in den letzten tagen während der EURO gelernt. durch intensives time-management ist es mir in der vergangenen zeit, trotz unistress und fußballfieber, gelungen, menschen zu beobachten, freunde zu treffen und sehr viel beachvolleyball zu spielen. da ebenfalls ballsportart, lässt sich "nach dem spiel ist vor dem spiel" gut auch auf das beachen übertragen. dabei geht es aber nicht immer nur um den sport. in gesellschaft anderer menschen und vor allem bei gruppenaktivitäten lassen sich viele beobachtungen machen, welche mit der titelphrase beschrieben werden könnten, da sich "spiel" leicht durch andere beliebige wörter ersetzen lässt. aus meiner jugendzeit ist mir der spruch aus der "bravo" mit sex bekannt und heute kam er mir in den sinn, als ich über erziehung nachgedacht habe. kindererziehung ist ja auch irgendwie nur ein spiel. bzw. viele spiele und nach dem spiel ist in diesem fall schon wieder vor dem spiel. es geht immer darum zu gewinnen, den gegner zurückzudrängen und in der defensive gut zu stehen und wenig lücken zu lassen. dabei gibt es natürlich jede menge strategien und meine kurze recherche auf kindererziehung.com zeigt, dass man 5 stile unterscheiden kann: antiautoritär, autoritär, laissez-faire, demokratisch und richtig. dabei werde ich kurz eine grafik aus dem personalführungsseminar erinnert. bei erziehung geht es also um führung, oder bei führung um erziehung?! so viel dazu. in jedem fall zweifle ich momentan an meinen sozialen fähigkeiten und frage mich inwieweit die erziehung meiner freunde meine aufgabe ist oder ob ich mich in toleranz und geduld üben sollte. als dritte alternative wäre mir weiters eingefallen, dass ich mir neue freunde suchen könnte. klingt jetzt vielleicht etwas intolerant und hart, aber freunde kann man sich ja, wie schon bereits charlie harper feststellte, aussuchen. warum sollte ich mir also nicht freunde aussuchen, mit denen ich gut kann und wo ich keinen erziehungsbedarf mehr sehe. potenzial zur weiterentwicklung wird natürlich geschätzt und sollte jeder noch mitbringen. ich möchte auch niemandem absprechen, dass es einige zeit dauern kann, bis man miteinander warm wird und zusammen als team auftreten kann.
trotzdem. ich weiß nicht welcher der richtige weg ist. wo sehe ich mich in solchen freundschaften? welche rolle möchte, sollte ich in zwischenmenschlichen beziehungen einnehmen? bin ich tolerant und arrangiere ich mich damit? versuche ich klassische konditionierung (genau, der sabbernde hund ^^) oder einem antiautoritären erziehungsstil? um eine lösung zu finden, so habe ich zumindest das gefühl, muss ich zunächst noch herausfinden, warum ich mit gewissen personen öfter als mit anderen anecke. warum die chemie nicht stimmt und was grundsätzlich schief läuft. stören mich gewisse charakterzüge, weil ich projiziere? liegt es man meiner ungeduld und intoleranz? treffen eventuell zwei wunde punkte von beiden seiten aufeinander? ich weiß es einfach nicht. ich hadere wirklich mit mir, weil ich mich mit einem problem konfrontiert sehe, das ich nicht zu bewältigen weiß.
die erziehung von erwachsenen unterscheidet sich aber in einem grundlegenden punkt von der mit kindern. man muss nicht stark sein für den anderen. man hat eigene schwächen mit denen man zu kämpfen hat. man darf sich eingestehen mit einer situation nicht zurecht zu kommen. man muss nicht immer die fehler anderer ausbessern. der andere ist nämlich nicht auf einen angewiesen. er ist bereits erzogen und sozialisiert. es sollte zumindest mit sich selbst halbwegs im reinen sein und somit das gröbste selbst bewältigen können. somit ist nicht eine ständige abhängigkeit da. man darf als "erzieher" auch mal des erziehens leid sein. man hat einfach keine lust mehr. man hat irgendwann genug vom spielen. nach dem spiel sollte auch nach dem spiel sein! als freundin oder bekannte muss ich nicht! ich bin keine mutter oder nahe bezugsperson. ich bin auf der selben ebene. ich bin nicht erzieher. ich bin begleiter. ich kann wissen und erfahrungen teilen. ich kann hilfreich sein. aber ich darf auch mal schwach sein. ich darf es satt haben. ich darf auch mal für mich sein! ich darf auch mal selbst mein größtes problem sein! ich darf mich auf mich selbst konzentrieren! manchmal ist es eben notwendig sich selbst zu lieben, bevor man anderen liebe geben kann.
verspielt,
se
... am anfang war das wort ...
... am anfang war das wort ...
...WORT ...
hallo erst mal!
heute werden wir blog-technisch entjungfert und alle dürfen zusehn. wir hoffen es tut nicht so weh =D
ähm. also. eigentlich. wir wollen. also irgendwie. oder doch nicht. ganz eigentlich gehts uns nur ums bloggen, weil wir lustige ideen haben und sie gerne mit euch allen teilen wollen. wir mussten diesen weg einschlagen, da wir im reallife wenig erfolg damit hatten. es steht jedem frei jetzt zu gehen, uns anregungen zu übermitteln, oder still vor sich hin zu lachen. wir freuen uns über jeden, der die welt durch unsere augen sieht und alle, die mit uns eine neue stylische brille aussuchen gehen möchten.
...WORT ...
hallo erst mal!
heute werden wir blog-technisch entjungfert und alle dürfen zusehn. wir hoffen es tut nicht so weh =D
ähm. also. eigentlich. wir wollen. also irgendwie. oder doch nicht. ganz eigentlich gehts uns nur ums bloggen, weil wir lustige ideen haben und sie gerne mit euch allen teilen wollen. wir mussten diesen weg einschlagen, da wir im reallife wenig erfolg damit hatten. es steht jedem frei jetzt zu gehen, uns anregungen zu übermitteln, oder still vor sich hin zu lachen. wir freuen uns über jeden, der die welt durch unsere augen sieht und alle, die mit uns eine neue stylische brille aussuchen gehen möchten.
Freitag, 22. Juni 2012
Sonntag, 17. Juni 2012
ein schritt zurück = ein schritt nach vorn
take time, think back. remember your plans, your sorrows, your wishes, yourself. what is it that makes you special, what is it that makes you different? how does the picture you would paint of yourself look like? and when you look closely - would you like this picture to be a little more colourful, a bit more detailed, a bit more special?
when i think back, what i was once or at least wished to become, i guess in some respects i lost my way. so i suddenly stopped, turned around and decided to get back, where the picture of myself was a little more colourful, a bit more detailed, a bit more special. i think i forgot about being colourful, because days are sometimes grey. i think i forgot about being rich in detail, because sometimes just the surface counts. i think i forgot about being special, because it was easier not to be. i think i should get back and on the way to be somebody, not everybody. and the moment i felt like i should do so it started to feel right again. and so i'm on my way back. back to you, back to me, back to love, sorrows, plans and happiness and back where i can be sure, i'm myself, and not just a mix of conventions, lazyness and neglect of who i once wanted to be.
your reminded ag
when i think back, what i was once or at least wished to become, i guess in some respects i lost my way. so i suddenly stopped, turned around and decided to get back, where the picture of myself was a little more colourful, a bit more detailed, a bit more special. i think i forgot about being colourful, because days are sometimes grey. i think i forgot about being rich in detail, because sometimes just the surface counts. i think i forgot about being special, because it was easier not to be. i think i should get back and on the way to be somebody, not everybody. and the moment i felt like i should do so it started to feel right again. and so i'm on my way back. back to you, back to me, back to love, sorrows, plans and happiness and back where i can be sure, i'm myself, and not just a mix of conventions, lazyness and neglect of who i once wanted to be.
your reminded ag
Mittwoch, 30. Mai 2012
Freitag, 25. Mai 2012
zu viel davon
ich habe zu viel davon. zu viel emotion, zu viel kraft, zu viel sehnsucht, zu viel übermut, zu viel liebe. und wenn man zu viel hat, dann beginnt einem bald etwas zu fehlen, weil man nie genug haben kann, wenn man schon zu viel hat. man beginnt dann zu suchen nach dingen, die man nicht finden kann. man möchte mehr, wo man weniger bräuchte. man sucht trubel, wo man gelassenheit bräuchte und such das abenteuer, wo man die ruhe bräuchte. und man sucht die liebe dort, wo man sie geben möchte. und plötzlich vermisst man, was man schon hat, und sieht nicht, was einem noch fehlt. mir fehlt nicht jemand, der mich liebt, sondern jemand, den ich lieben kann. mir fehlt nicht die kraft, sondern der moment, in dem ich loslassen kann. mir fehlt nicht das gefühl, sondern der augenblick, in dem einmal ruhe im innern herrscht. mir fehlt nicht die freiheit und auch nicht das glück. mir fehlt es an nichts, weil ich schon zu viel davon habe.
will wer ein stück - ich kann teilen =)
gezeichnet,
ag
P.S.:siehst du das genauso?
will wer ein stück - ich kann teilen =)
gezeichnet,
ag
P.S.:siehst du das genauso?
Samstag, 12. Mai 2012
Sozialexperiment "Pyjamas on tour"
Ort des Geschehens: Maria-Theresienstraße 1-40, Rathausgalerien
Zeit: 5.5.2012 von 22:55 bis 23:15 Uhr
beteiligte Personen: agse
An besagtem Samstagabend saßen wir zunächst ohne Böses zu ahnen oder zu planen mit einer Flasche Bellini in unseren Pyjamas gemütlich zusammen. Plötzlich überkam uns das Bedürfnis das Haus zu verlassen. Dagegen sprachen unsere legere Kleidung, fehlendes Make-up und der insgesamt geringe Aufwand, den wir in die Aufbesserung unseres Erscheinungsbildes gesteckt hatten. Um eine Lösung nicht verlegen und unserer Faulheit entgegenkommend, konzipierten wir folgendes Sozialexperiment:
Grundgedanke: Verlassen der Wohnräumlichkeiten in Pyjamas und Hausschuhen. Am Erscheinungsbild durfte nichts mehr verbessert werden. Gesagt, getan!
Um Punkt 22 Uhr 55 konnten wir die Wohnung, nach der schwierigen Entscheidung zwischen zwei Paar Hausschuhen, verlassen. In der Maria-Theresienstraße war die Party bereits voll im Gange und wir nun mitten drin. Wir schlenderten als Kontrastprogramm in unseren Patschen mit dem typischen "Schlurfgeräusch" durch die von topgestylten Partytigern bevölkerte Straße. Entgegen unserer Erwartungen ernteten wir nur wenig abfällige Blicke und erstaunlicherweise wollte niemand unseren Stilbruch kommentieren. Wir beobachteten, dass nahezu jeder unsere nonkonforme Aufmachung als solche identifizieren konnte - die Reaktionen blieben aber weitgehend aus. Das höchste der Gefühle war ein Tuscheln hinter vorgehaltener Hand, nachdem wir eine kleinere Gruppe passiert hatten.
Unsere Hypothesen dazu reichen von der Toleranz gegenüber Schlafwandlern/Flüchtlingen aus diversen Heilanstalten bis zu Neid, motiviert durch das eigene Schlafdefizit. In welchem Ausmaß wir mit unseren Vermutungen richtig liegen, müsste in einer qualitativen Folgeuntersuchung erhoben werden.
Fazit: Wir sind froh, dass wir unterwegs nicht eingeschlafen sind und auch, dass niemand so hilfsbereit war uns zurück in besagte Heilanstalt zu bringen. Weiters sind wir glücklich darüber, dass wir eine solche Aktion getrost noch einmal durchführen können, ohne das Risiko der sozialen Ausgrenzung auf uns nehmen zu müssen. Das Spannungsniveau dieses Experiments lag zwar deutlich unter den Erwartungen, lässt uns aber die Möglichkeit offen in Zukunft öfter ungeschminkt, mit Hausschuhen, in Pyjamas vor die Tür zu gehen.
Ansonsten verbleiben wir in fröhlicher Erwartung zukünftiger Sozialexperimente und wünschen euch bei diesem Wetter einen legeren Tag und weniger Druck beim Styling für eine legendäre Partynacht!
lg eure agse
Zeit: 5.5.2012 von 22:55 bis 23:15 Uhr
beteiligte Personen: agse
An besagtem Samstagabend saßen wir zunächst ohne Böses zu ahnen oder zu planen mit einer Flasche Bellini in unseren Pyjamas gemütlich zusammen. Plötzlich überkam uns das Bedürfnis das Haus zu verlassen. Dagegen sprachen unsere legere Kleidung, fehlendes Make-up und der insgesamt geringe Aufwand, den wir in die Aufbesserung unseres Erscheinungsbildes gesteckt hatten. Um eine Lösung nicht verlegen und unserer Faulheit entgegenkommend, konzipierten wir folgendes Sozialexperiment:
Grundgedanke: Verlassen der Wohnräumlichkeiten in Pyjamas und Hausschuhen. Am Erscheinungsbild durfte nichts mehr verbessert werden. Gesagt, getan!
Um Punkt 22 Uhr 55 konnten wir die Wohnung, nach der schwierigen Entscheidung zwischen zwei Paar Hausschuhen, verlassen. In der Maria-Theresienstraße war die Party bereits voll im Gange und wir nun mitten drin. Wir schlenderten als Kontrastprogramm in unseren Patschen mit dem typischen "Schlurfgeräusch" durch die von topgestylten Partytigern bevölkerte Straße. Entgegen unserer Erwartungen ernteten wir nur wenig abfällige Blicke und erstaunlicherweise wollte niemand unseren Stilbruch kommentieren. Wir beobachteten, dass nahezu jeder unsere nonkonforme Aufmachung als solche identifizieren konnte - die Reaktionen blieben aber weitgehend aus. Das höchste der Gefühle war ein Tuscheln hinter vorgehaltener Hand, nachdem wir eine kleinere Gruppe passiert hatten.
Unsere Hypothesen dazu reichen von der Toleranz gegenüber Schlafwandlern/Flüchtlingen aus diversen Heilanstalten bis zu Neid, motiviert durch das eigene Schlafdefizit. In welchem Ausmaß wir mit unseren Vermutungen richtig liegen, müsste in einer qualitativen Folgeuntersuchung erhoben werden.
Fazit: Wir sind froh, dass wir unterwegs nicht eingeschlafen sind und auch, dass niemand so hilfsbereit war uns zurück in besagte Heilanstalt zu bringen. Weiters sind wir glücklich darüber, dass wir eine solche Aktion getrost noch einmal durchführen können, ohne das Risiko der sozialen Ausgrenzung auf uns nehmen zu müssen. Das Spannungsniveau dieses Experiments lag zwar deutlich unter den Erwartungen, lässt uns aber die Möglichkeit offen in Zukunft öfter ungeschminkt, mit Hausschuhen, in Pyjamas vor die Tür zu gehen.
Ansonsten verbleiben wir in fröhlicher Erwartung zukünftiger Sozialexperimente und wünschen euch bei diesem Wetter einen legeren Tag und weniger Druck beim Styling für eine legendäre Partynacht!
lg eure agse
Samstag, 5. Mai 2012
mitgenommen
manchmal würde ich dich auch am liebsten unter meinen arm klemmen und mitnehmen, weil es einfach zu schade ist, dich zurückzulassen...
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