ich muss mich momentan sehr viel mit kommunikation beschäftigen - lerne nämlich auf die prüfung "communication and conflict" - und finde, dass nichts momentan besser in einen blog-eintrag passt, als genau dieses thema. keine angst, ich werde nicht im detail auf meine lernunterlagen eingehen. es geht mir viel mehr um ein phänomen, das mir ständig im alltag begegnet.
die aussage: du schaugsch heit (alle abstufungen von "a bissl" bis "voll" oder "aba") miad aus!
erstmal, DANKE! ich finde es super hilfreich, wenn mir kommunikationspartner diese phrase vor die füße werfen. mit meinem ganzen wissen über kommunikation und konflike im hinterkopf, kann ich mir einfach nicht erklären, was man mir damit tag für tag, morgen für morgen (manchmal auch abends oder zur erfrischung auch untertags) sagen will.
okay. ich sehe also müde aus.
möglichkeit 1: ich bin müde. in diesem fall brauche ich diese information durch andere nicht. ich bin müde. das reicht mir an information. ich weiß es ja schon und bin eher nicht so interessiert an der bestätigung des ohnehin schon schlimmen zustands. dass mein gegenüber bemerkt, dass ich müde bin, ist mir dann maximal unangenehm oder einfach nur egal, da ich ja offensichtlich müde bin. in diesem fall: besser einfach gar nicht ansprechen. nicht nur meinen aktuellen äußerlichen zustand, sondern mich als person im gesamten. ich möchte lieber schlafen. sehe ich müde aus, ist das ein zeichen für die außenwelt, dass ich noch im standby-modus bin. bitte in zukunft beachten!
möglichkeit 2: ich sehe nur müde aus, habe aber 8 stunden geschlafen und fühle mich eigentlich ganz fit. in diesem fall ist oben erwähnte aussage vollkommen kontraproduktiv. was wäre eine mögliche antwort? was soll ich darauf sagen? was noch viel wichtiger ist, was will - meistens - mann mir damit sagen? ist das eine aufforderung zur restauration (auftragen von mehr make-up) oder ein unbeholfener gesprächsbeginnversuch zu früher stunde? findet mein gegenüber die frage "hast du gut geschlafen?" zu oldschool und verwendet deswegen obenstehende aussage als moderne fassung und erwartet von mir so etwas wie "ja klar sehe ich müde aus! habe nicht geschlafen. habe lieber zeit mit einer gerade angesagten tätigkeit verbracht (im realen kontext durch beschreibung einer realen tätigkeit ersetzen). schlafen kann ich wenn ich tot bin. habe die zeit genutzt um etwas total lässiges zu tun, weil nur alte leute schlafen und ich bin ja noch jung und hip." falls dem so ist, ist meine aktuelle reaktion auf die aussage wohl eher unangebracht.
möglichkeit 3: ich sehe nicht müde aus, sondern bin nur nicht geschminkt. in diese falle tappen vor allem männer. auf diesem weg möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich euch regelmäßig enttäusche und nicht 3kg make-up an mein gesicht pappe noch bevor ihr aufwacht.
zusammengefasst kann ich sagen, dass es mir nichts ausmachen würde, wenn ich diesen satz nie mehr hören würde. ich finde ihn, in egal welcher situation und egal von wem er kommt, immer unangebracht. es ist nicht so redundant, dass es die beziehung zwischen mir und dem sprecher stabilisiert, sondern ganz in die andere richtung beeinflusst. es hat aber meistens auch keinen informationsgehalt, da ich, egal ob ich mich müde fühle, selber finde, dass ich müde aussehe, geschminkt oder ungeschminkt bin, immer mit dieser aussage konfrontiert werde. somit ist das ganze ziemlich berechenbar, sprich informationsgehalt gleich 0, redundant und hat ausschließlich negative effekte auf die zwischenmenschliche beziehung an sich und meine laune im allgemeinen.
eine heute bereits mit dem satz konfrontierte,
se
... am anfang war das wort ...
... am anfang war das wort ...
...WORT ...
hallo erst mal!
heute werden wir blog-technisch entjungfert und alle dürfen zusehn. wir hoffen es tut nicht so weh =D
ähm. also. eigentlich. wir wollen. also irgendwie. oder doch nicht. ganz eigentlich gehts uns nur ums bloggen, weil wir lustige ideen haben und sie gerne mit euch allen teilen wollen. wir mussten diesen weg einschlagen, da wir im reallife wenig erfolg damit hatten. es steht jedem frei jetzt zu gehen, uns anregungen zu übermitteln, oder still vor sich hin zu lachen. wir freuen uns über jeden, der die welt durch unsere augen sieht und alle, die mit uns eine neue stylische brille aussuchen gehen möchten.
...WORT ...
hallo erst mal!
heute werden wir blog-technisch entjungfert und alle dürfen zusehn. wir hoffen es tut nicht so weh =D
ähm. also. eigentlich. wir wollen. also irgendwie. oder doch nicht. ganz eigentlich gehts uns nur ums bloggen, weil wir lustige ideen haben und sie gerne mit euch allen teilen wollen. wir mussten diesen weg einschlagen, da wir im reallife wenig erfolg damit hatten. es steht jedem frei jetzt zu gehen, uns anregungen zu übermitteln, oder still vor sich hin zu lachen. wir freuen uns über jeden, der die welt durch unsere augen sieht und alle, die mit uns eine neue stylische brille aussuchen gehen möchten.
Samstag, 2. März 2013
Montag, 25. Februar 2013
fragestunde
wie stellst du dir deine zukunft vor? was möchtest du einmal machen? beruflich? wie sieht es privat aus? vorstellungen? träume? wünsche? hast du etwa noch keine idee, was aus dir einmal werden soll? was kann man mit so einem studium eigentlich machen? was bringt dir das später? wohin soll dich das führen? welche pläne hast du? warst du/gehst du ins ausland? wo und wie viele praktika hast du denn schon absolviert? wie bereitest du deine berufliche laufbahn vor? was machst du eigentlich? was bist du dann? und vor allem wann? welchen beruf stellst du dir für dich vor?
... keine ahnung. ich habe träume und ich habe wünsche. ich habe eine vage idee von meiner zukunft. vom nächsten tag, von der nächsten woche, vielleicht sogar vom nächsten jahr. diese pläne ändern sich, fast wie bei einem kind, beinahe jeden tag. und das finde ich überhaupt nicht schlimm. ich habe keine ahnung was man mit meinem studium später einmal machen kann. ich habe keine ahnung, wohin das alles führt. ich plane meine berufliche zukunft nicht seit dem ersten semester. ich lass mich treiben.
ich lass mich von jedem tag überraschen. ich warte, was mir das leben zu bieten hat. ich habe vertrauen in meine zukunft. ich glaube, dass etwas aus mir wird, mach mich aber nicht verrückt, nur weil ich nicht genau weiß was. ich bin glücklich und zufrieden mit dem status quo. ich bin bereit für die ganzen tollen dinge, die mir noch passieren werden. die man gar nicht planen kann. auf die es sich aber zu warten lohnt. ich nutze diese gelegenheiten. weil sie nicht mein plan b, sondern mein plan a sind. es wird sich alles zeigen. ich gehe meinen weg. er ist mein ziel. wohin er führt. keine ahnung. aber ich bin mir sicher in eine tolle zukunft. ich habe es in der hand wie ich meinen weg gestalte, wie ich ihn gehe und am ende wird sich zeigen, wofür das alles gut war und wohin es mich geführt hat. es wird mich zu dem machen, was ich heute noch gar nicht erahnen kann. etwas, das ich auf mich zukommen lasse. schritt für schritt gehe ich darauf zu. ich setzte einen fuß vor den anderen, und manchmal stolpere ich auch. das ist ok. das wirft mich nicht aus der bahn. es gehört dazu. es ist teil meines weges. ein weg, der ein ziel hat. ein ziel das ich noch nicht im detail kenne. aber ich habe vertrauen in die welt(enseele) und auch in mich. es ist eine geteilte verantwortung. dinge passieren, auch ohne mein zutun. aber es liegt an mir chancen zu ergreifen, möglichkeiten zu sehen, wieder aufzustehen, wenn ich über einen stein auf meinem weg gestolpert bin. ich gehe meinen weg selbst. allein. natürlich begleiten mich andere. wunderbare menschen, auf die ich nicht verzichten möchte. aber für meinen weg, für meine zukunft sorge ich selbst. ich lehne mich nicht zurück, sondern bin im jetzt aktiv. das hier und jetzt ist mehr als der weg zum ziel, zur zukunft. ich verschwende ihn nicht durch akribisches planen einer zukunft, die vielleicht niemals so kommen wird, sondern genieße den moment. jeden schritt, den ich auf dem weg mache, erlebe ich bewusst. denn genau dieser weg wird mich zum ziel führen. der weg ist nicht nur mittel zum zweck, sondern mehr. er ist mein leben. und ich möchte nicht vorspulen und ohne stehnzubleiben ans ziel kommen. an diesen wunderbaren ort, wo ich schon alles erlebt haben werde, wo ich jemand bin. an dem ich bereits herausgefunden, wofür das alles gut ist, was ich momentan tag für tag erlebe, worüber ich mich sorge, was mich beschäftigt.
ja dieses ziel ist das ende. das ende einer reise. das blättern im fotobuch nach dem urlaub quasi. das angekommen sein. das zurückblicken. doch daran will ich jetzt noch gar nicht denken. ich gehe meinen weg, ganz langsam, ohne hast, denn was wäre ein ankommen, ohne erlebnisse, auf die man zurückschauen kann? ich habe es in diesem sinne gar nicht eilig etwas zu werden, fertig zu sein, am ende zu stehen. ich habe viel zu viel spaß daran erinnerungen zu schaffen und mein leben zu erleben und nicht zu überfliegen. ich gehe meinen weg und er wird mich genau dorthin führen, wo ich ankommen soll.
vertrauensvoll,
se
... keine ahnung. ich habe träume und ich habe wünsche. ich habe eine vage idee von meiner zukunft. vom nächsten tag, von der nächsten woche, vielleicht sogar vom nächsten jahr. diese pläne ändern sich, fast wie bei einem kind, beinahe jeden tag. und das finde ich überhaupt nicht schlimm. ich habe keine ahnung was man mit meinem studium später einmal machen kann. ich habe keine ahnung, wohin das alles führt. ich plane meine berufliche zukunft nicht seit dem ersten semester. ich lass mich treiben.
ich lass mich von jedem tag überraschen. ich warte, was mir das leben zu bieten hat. ich habe vertrauen in meine zukunft. ich glaube, dass etwas aus mir wird, mach mich aber nicht verrückt, nur weil ich nicht genau weiß was. ich bin glücklich und zufrieden mit dem status quo. ich bin bereit für die ganzen tollen dinge, die mir noch passieren werden. die man gar nicht planen kann. auf die es sich aber zu warten lohnt. ich nutze diese gelegenheiten. weil sie nicht mein plan b, sondern mein plan a sind. es wird sich alles zeigen. ich gehe meinen weg. er ist mein ziel. wohin er führt. keine ahnung. aber ich bin mir sicher in eine tolle zukunft. ich habe es in der hand wie ich meinen weg gestalte, wie ich ihn gehe und am ende wird sich zeigen, wofür das alles gut war und wohin es mich geführt hat. es wird mich zu dem machen, was ich heute noch gar nicht erahnen kann. etwas, das ich auf mich zukommen lasse. schritt für schritt gehe ich darauf zu. ich setzte einen fuß vor den anderen, und manchmal stolpere ich auch. das ist ok. das wirft mich nicht aus der bahn. es gehört dazu. es ist teil meines weges. ein weg, der ein ziel hat. ein ziel das ich noch nicht im detail kenne. aber ich habe vertrauen in die welt(enseele) und auch in mich. es ist eine geteilte verantwortung. dinge passieren, auch ohne mein zutun. aber es liegt an mir chancen zu ergreifen, möglichkeiten zu sehen, wieder aufzustehen, wenn ich über einen stein auf meinem weg gestolpert bin. ich gehe meinen weg selbst. allein. natürlich begleiten mich andere. wunderbare menschen, auf die ich nicht verzichten möchte. aber für meinen weg, für meine zukunft sorge ich selbst. ich lehne mich nicht zurück, sondern bin im jetzt aktiv. das hier und jetzt ist mehr als der weg zum ziel, zur zukunft. ich verschwende ihn nicht durch akribisches planen einer zukunft, die vielleicht niemals so kommen wird, sondern genieße den moment. jeden schritt, den ich auf dem weg mache, erlebe ich bewusst. denn genau dieser weg wird mich zum ziel führen. der weg ist nicht nur mittel zum zweck, sondern mehr. er ist mein leben. und ich möchte nicht vorspulen und ohne stehnzubleiben ans ziel kommen. an diesen wunderbaren ort, wo ich schon alles erlebt haben werde, wo ich jemand bin. an dem ich bereits herausgefunden, wofür das alles gut ist, was ich momentan tag für tag erlebe, worüber ich mich sorge, was mich beschäftigt.
ja dieses ziel ist das ende. das ende einer reise. das blättern im fotobuch nach dem urlaub quasi. das angekommen sein. das zurückblicken. doch daran will ich jetzt noch gar nicht denken. ich gehe meinen weg, ganz langsam, ohne hast, denn was wäre ein ankommen, ohne erlebnisse, auf die man zurückschauen kann? ich habe es in diesem sinne gar nicht eilig etwas zu werden, fertig zu sein, am ende zu stehen. ich habe viel zu viel spaß daran erinnerungen zu schaffen und mein leben zu erleben und nicht zu überfliegen. ich gehe meinen weg und er wird mich genau dorthin führen, wo ich ankommen soll.
vertrauensvoll,
se
Freitag, 22. Februar 2013
Freitag, 15. Februar 2013
der telefonbuchtest
und wieder einmal zurück zum allbekannten, stets beliebten thema: beziehungen, beziehungswünsche, beziehungsvorstellungen und allem, was daraus resultiert. beziehungsvorstellungen und beziehungswünsche entwickeln sich bei mir, wie wohl bei vielen anderen menschen auch, in wellen. während kuschelige wintertage in einem den wunsch nach einem festen partner nähren, haben kuschlige wintertage bei mir eher den wunsch nach einer stabilen und unkomplizierten affäre genährt. doch je kälter der winter (und je weniger eine solche in sichtweite) wurde, rollte eine neue welle heran. dieser wechsel hat mich ein bisschen überrascht, weil ich eigentlich dachte, die außentemperatur würde meine beziehungswünsche vorerst konstant halten. aber noch vor den ersten frühlinghaften sonnenstrahlen und zwitschernden vögelchen gibt es jetzt eine neue entwicklung. zwar nicht in die richtung, die mit zwitschernden vögelchen und frühjahrsblüher normalerweise einhergeht, aber das ist nebensächlich.
jedenfalls war und bin ich etwas verwundert und verwirrt über den neuen stand der dinge und wie ich so bin, hatte ich plötzlich das bedürfnis, diesen neuen zustand messbar zu machen. und schon war er erfunden: der telefonbuchtest. und weil ich finde, dass es ein recht witziges testinstrument ist, kann ich natürlich nicht widerstehen es mit euch zu teilen.
anleitung:
der telefonbuchtest ist einfach durchzuführen und dauert (je nach anzahl und qualität der telefonbucheinträge im handy) zwischen 1 und 15 min. du brauchst nichts weiter als dein handy, ein blatt und einen funktionierenden kuli. zeichne nun zwei spalten auf dein blatt und benenne sie "reizvoll" und "beziehung". gehe nun deine telefonbucheinträge schrittweise durch und überlege für jede person, ob sie für dich in eine der beiden kategorien fällt. "reizvoll" umfasst jede form des sexuellen interesses an einer person. der spalte "beziehung" sollen personen eingetragen werden, mit denen du dir (zumindest abstrakt) vorstellen könntest, dass es spaß machen würde mit ihnen eine beziehung zu haben. notiere personen, die in eine der kategorien passen, auf das blatt oder mache eine strichliste.
auswertung:
aus dem verhältnis der anzahlen kannst du nun herauslesen, wie die porportionsmäßige verteilung an möglichen kandidaten und/oder -innen aussieht. weiter kannst du dich natürlich weiter statistisch austoben, in dem du den prozentsatz der jeweiligen spalten an der gesamtanzahl deiner telefonbucheinträge berechnest oder dies nur für die einträge des dich interessierenden geschlechts machst. die interpretation will ich dir nicht vorweg nehmen, nur so viel sei gesagt: in die kategorie "reizvoll" unter 5% der potentiellen personen wiederzufinden deutet darauf hin, dass du "nischenprodukte" bevorzugst, die qualität deine tb-samples nicht besonders hoch ist oder du sehr, sehr heikel bist. mehr als 95% könnte man als wahllosigkeit/wurstigkeitseinstellung, als zeichen einer seeeeehr guten tb-sample-qualität oder aber als leichte neediness auslegen. alles dazwischen überlasse ich eurer eigeninterpretation.
ich wünsche euch viel spaß,
grüße,
eure ag
jedenfalls war und bin ich etwas verwundert und verwirrt über den neuen stand der dinge und wie ich so bin, hatte ich plötzlich das bedürfnis, diesen neuen zustand messbar zu machen. und schon war er erfunden: der telefonbuchtest. und weil ich finde, dass es ein recht witziges testinstrument ist, kann ich natürlich nicht widerstehen es mit euch zu teilen.
anleitung:
der telefonbuchtest ist einfach durchzuführen und dauert (je nach anzahl und qualität der telefonbucheinträge im handy) zwischen 1 und 15 min. du brauchst nichts weiter als dein handy, ein blatt und einen funktionierenden kuli. zeichne nun zwei spalten auf dein blatt und benenne sie "reizvoll" und "beziehung". gehe nun deine telefonbucheinträge schrittweise durch und überlege für jede person, ob sie für dich in eine der beiden kategorien fällt. "reizvoll" umfasst jede form des sexuellen interesses an einer person. der spalte "beziehung" sollen personen eingetragen werden, mit denen du dir (zumindest abstrakt) vorstellen könntest, dass es spaß machen würde mit ihnen eine beziehung zu haben. notiere personen, die in eine der kategorien passen, auf das blatt oder mache eine strichliste.
auswertung:
aus dem verhältnis der anzahlen kannst du nun herauslesen, wie die porportionsmäßige verteilung an möglichen kandidaten und/oder -innen aussieht. weiter kannst du dich natürlich weiter statistisch austoben, in dem du den prozentsatz der jeweiligen spalten an der gesamtanzahl deiner telefonbucheinträge berechnest oder dies nur für die einträge des dich interessierenden geschlechts machst. die interpretation will ich dir nicht vorweg nehmen, nur so viel sei gesagt: in die kategorie "reizvoll" unter 5% der potentiellen personen wiederzufinden deutet darauf hin, dass du "nischenprodukte" bevorzugst, die qualität deine tb-samples nicht besonders hoch ist oder du sehr, sehr heikel bist. mehr als 95% könnte man als wahllosigkeit/wurstigkeitseinstellung, als zeichen einer seeeeehr guten tb-sample-qualität oder aber als leichte neediness auslegen. alles dazwischen überlasse ich eurer eigeninterpretation.
ich wünsche euch viel spaß,
grüße,
eure ag
Sonntag, 20. Januar 2013
zeit zu gehen
irgendwann im leben ist es für uns alle zeit zu gehen. dieses gehen gehört zum leben. ohne dieses gäbe es kein leben, wäre leben nicht definiert, weil es keinen gegenpol hätte. leben lebt von der begrenztheit. doch das einzige, was wir mit sicherheit über diese begrenztheit wissen, ist, dass sie die grenze unsrer, dieser welt bedeutet. wir wissen nicht, ob sie die grenze zum nichts, zum ewigen anfang oder zu einer anderen welt ist. doch egal, was uns hinter dieser grenze erwarten mag, wir konzentrieren uns nur darauf, sie möglichst niemals, nicht einmal in gedanken, zu überschreiten.
es ist normal, sich vor unbekanntem zu fürchten. doch andererseits erscheint es mir doch schade, das einzige, was uns sicher ist im leben; das, was uns allen gemeinsam ist und uns alle erwartet, so sehr zu fürchten, wie wir es heute tun. die furcht andere zu verlieren ist berechtigt. die furcht sein eigenes leben zu verlieren sicherlich auch. und trotzdem frage ich mich: wovor fürchten wir uns? kann etwas, das jedem menschen widerfährt oder widerfahren muss, so schlimm sein? würde es sinn machen, wenn etwas, das so alltäglich ist, etwas böses, schlechtes wäre? wo wäre der sinn, wenn tod eine qual wäre? sterben kann quälend sein, aber der tod erscheint mir eine erlösung zu sein. eher ein sieg als eine niederlage zu sein. der tod als abschluss des lebens, als endpunkt. angekommen sein. vielleicht sogar nach hause kommen.
tod hinterlässt lücken, schmerz und trauer bei all jenen, die hiergeblieben sind. die, die hierbleiben verlieren. doch der, der gegangen ist, hat gewonnen. er hat die vielleicht größte prüfung im leben bestanden, hat das geschafft, wovor wir uns alle fürchten. ich weigere mich zu glauben, dass tod schlimm oder böse wäre. und ich glaube auch nicht, dass es hilft zu glauben, dass er es sei. ich glaube es geht darum das gehen eines anderen, so schmerzlich es auch sei, zu akzeptieren und es ihm leicht zu machen, ihm zu helfen, seine angst zu bewältigen und ihn gehen zu lassen, wenn sein zeitpunkt gekommen ist.
ich glaube es ist ein fehler unsrer heutigen zeit, dass tod das ist, was es um jeden preis zu vermeiden gilt. ich glaube es geht nicht darum den tod, aber auch nicht immer das leiden zu vermeiden. doch ich glaube es wäre an der zeit wieder ein gespür dafür zu entwickeln, wo der tod seinen raum verlangt und ihm diesen auch zu geben, ohne dass wir das gefühl dabei haben zu wenig getan zu haben. der tod ist nicht stärker als das leben. sie sind beide teil eines großen ganzen und unser lebensziel sollte es sein, dieses große ganze verstehen und lieben zu lernen. denn ohne die liebe zum einen ist das verstehen des anderen nicht möglich und umgekehrt.
eine hiergebliebene,
ag
es ist normal, sich vor unbekanntem zu fürchten. doch andererseits erscheint es mir doch schade, das einzige, was uns sicher ist im leben; das, was uns allen gemeinsam ist und uns alle erwartet, so sehr zu fürchten, wie wir es heute tun. die furcht andere zu verlieren ist berechtigt. die furcht sein eigenes leben zu verlieren sicherlich auch. und trotzdem frage ich mich: wovor fürchten wir uns? kann etwas, das jedem menschen widerfährt oder widerfahren muss, so schlimm sein? würde es sinn machen, wenn etwas, das so alltäglich ist, etwas böses, schlechtes wäre? wo wäre der sinn, wenn tod eine qual wäre? sterben kann quälend sein, aber der tod erscheint mir eine erlösung zu sein. eher ein sieg als eine niederlage zu sein. der tod als abschluss des lebens, als endpunkt. angekommen sein. vielleicht sogar nach hause kommen.
tod hinterlässt lücken, schmerz und trauer bei all jenen, die hiergeblieben sind. die, die hierbleiben verlieren. doch der, der gegangen ist, hat gewonnen. er hat die vielleicht größte prüfung im leben bestanden, hat das geschafft, wovor wir uns alle fürchten. ich weigere mich zu glauben, dass tod schlimm oder böse wäre. und ich glaube auch nicht, dass es hilft zu glauben, dass er es sei. ich glaube es geht darum das gehen eines anderen, so schmerzlich es auch sei, zu akzeptieren und es ihm leicht zu machen, ihm zu helfen, seine angst zu bewältigen und ihn gehen zu lassen, wenn sein zeitpunkt gekommen ist.
ich glaube es ist ein fehler unsrer heutigen zeit, dass tod das ist, was es um jeden preis zu vermeiden gilt. ich glaube es geht nicht darum den tod, aber auch nicht immer das leiden zu vermeiden. doch ich glaube es wäre an der zeit wieder ein gespür dafür zu entwickeln, wo der tod seinen raum verlangt und ihm diesen auch zu geben, ohne dass wir das gefühl dabei haben zu wenig getan zu haben. der tod ist nicht stärker als das leben. sie sind beide teil eines großen ganzen und unser lebensziel sollte es sein, dieses große ganze verstehen und lieben zu lernen. denn ohne die liebe zum einen ist das verstehen des anderen nicht möglich und umgekehrt.
eine hiergebliebene,
ag
Mittwoch, 16. Januar 2013
game over
ja, flirten ist eine kunst, ein spaß, manchmal eine herausforderung, hin und wieder eine pflicht, dann und wann ein fehler, aber in jedem fall ein spiel. jedes spiel hat regeln. ein flirt hat eine handvoll grundregeln und tausend spielvarianten. niemand kennt sie alle, und schon gar niemand beherrscht jede dieser varianten. manche lernen die grundregeln im laufe ihres leben, andere wissen intuitiv über sie bescheid, und andere lernen sie nie.
ich bin kein fan von liebeslehrbüchern, die einem beschreiben wie, wann und wo und in welcher verknotung man am besten zum höhepunkt kommt. doch das ist ein anderes thema... allerdings bin ich doch der meinung, dass man in sachen flirt aus so manchem buch doch etwas lernen kann. v.a. dann, wenn einem die grundregeln dieser angelegenheit auch nach jahrelanger beobachtung immer noch so vertraut sind, wie der geschmack von kugelfisch auf blattsalat. ich will nicht behaupten, dass ein flirt unbedingt von locker flockig hingeworfenen standardfloskeln profitiert. doch er profitiert ganz sicher davon, dass beide gesprächspartner wissen, was denn das gerüst ist, auf dem die ganze sache aufbaut.
es ist nicht mein ziel (schon allein deswegen, weil unmöglich alles hier untergebracht werden kann), eine erschöpfende liste der do's und don'ts aufzustellen, dafür gibt es genügend "fachliteratur" ;) aber ein heroisches ziel habe ich: zu vermeiden, dass sich männer oder frauen durch die eine simple, und leider weit verbreitete, erkundigung nach dem partner oder der partnerin schon nach den ersten gesprächssekunden ins aus befördern. der aufwand jemanden anzusprechen, mühevoll ein gespräch aufzubauen, vielleicht sogar noch zeit und im schlimmsten fall geld zu investieren, um dann geschlagen vom feld gehen zu müssen, ist es einfach nicht wert. deshalb sage ich es ganz deutlich und so, dass es niemand überlese:
Liebe Männer! Liebe Frauen! Ein Flirt lebt vom Spiel, vom Mut, von der Ungewissheit, vom Necken, Heranlocken, sich Fangen lassen, davon, unnahbar zu sein und doch gleichzeitig so greifbar. Egal, wie ihr dieses Spiel betreibt, bitte vergesst für ein und alle mal diese oder ähnliche Fragen: "Wo ist denn heute dein Freund/deine Freundin?" oder "Was sagt denn dein Freund/deine Freundin dazu?" Genau das ist nämlich der Game-Over-Button des Flirts.
es gibt tausend wege herauszufinden, ob der gesprächspartner vergeben ist oder nicht. aber dieser weg ist der falsche. mit ihm findet ihr besten falls heraus, ob er/sie nachsichtig gegenüber schwerwiegenden flirtfehlern ist und, wenn nicht, wie schnell ein netter gesprächsbeginn ein ende finden kann. diese frage signalisiert, was ohnehin die situation schon sagt. ihr habt jemanden angesprochen -> ihr habt interesse. derjenige ist darauf eingestiegen -> derjenige hat auch interesse. mehr müsst ihr nicht wissen. was geht, könnt ihr herausfinden. was geht, beantwortet euch diese frage nicht. denn wenn der andere vergeben ist und trotzdem mit euch flirtet, so sind eure chancen vorhanden. wenn der andere nicht vergeben ist, ist die frage überflüssig. und wenn ich als leidenschaftliche single-frau eine solche exit-option auf den präsentierteller vorgesetzt bekomme, so müsste es schon mein absoluter traummann sein, dass ich dieses angebot nicht annehmen würde. ich will hier niemandem zu nahe treten, aber obwohl es viele nette flirts gibt, gibt es sehr selten den traummann und wahrscheinlich genauso die traumfrau in der flirtlandschaft. alle netten flirts brauchen also mehr, also nur das glück. sie brauchen strategie, um es ins nächsthöhere level zu schaffen. deswegen, bitte, drückt nicht selbst auf "game over", wenn ihr noch genug leben mindestens fürs nächste level hättet.
in liebe,
eure ag
ich bin kein fan von liebeslehrbüchern, die einem beschreiben wie, wann und wo und in welcher verknotung man am besten zum höhepunkt kommt. doch das ist ein anderes thema... allerdings bin ich doch der meinung, dass man in sachen flirt aus so manchem buch doch etwas lernen kann. v.a. dann, wenn einem die grundregeln dieser angelegenheit auch nach jahrelanger beobachtung immer noch so vertraut sind, wie der geschmack von kugelfisch auf blattsalat. ich will nicht behaupten, dass ein flirt unbedingt von locker flockig hingeworfenen standardfloskeln profitiert. doch er profitiert ganz sicher davon, dass beide gesprächspartner wissen, was denn das gerüst ist, auf dem die ganze sache aufbaut.
es ist nicht mein ziel (schon allein deswegen, weil unmöglich alles hier untergebracht werden kann), eine erschöpfende liste der do's und don'ts aufzustellen, dafür gibt es genügend "fachliteratur" ;) aber ein heroisches ziel habe ich: zu vermeiden, dass sich männer oder frauen durch die eine simple, und leider weit verbreitete, erkundigung nach dem partner oder der partnerin schon nach den ersten gesprächssekunden ins aus befördern. der aufwand jemanden anzusprechen, mühevoll ein gespräch aufzubauen, vielleicht sogar noch zeit und im schlimmsten fall geld zu investieren, um dann geschlagen vom feld gehen zu müssen, ist es einfach nicht wert. deshalb sage ich es ganz deutlich und so, dass es niemand überlese:
Liebe Männer! Liebe Frauen! Ein Flirt lebt vom Spiel, vom Mut, von der Ungewissheit, vom Necken, Heranlocken, sich Fangen lassen, davon, unnahbar zu sein und doch gleichzeitig so greifbar. Egal, wie ihr dieses Spiel betreibt, bitte vergesst für ein und alle mal diese oder ähnliche Fragen: "Wo ist denn heute dein Freund/deine Freundin?" oder "Was sagt denn dein Freund/deine Freundin dazu?" Genau das ist nämlich der Game-Over-Button des Flirts.
es gibt tausend wege herauszufinden, ob der gesprächspartner vergeben ist oder nicht. aber dieser weg ist der falsche. mit ihm findet ihr besten falls heraus, ob er/sie nachsichtig gegenüber schwerwiegenden flirtfehlern ist und, wenn nicht, wie schnell ein netter gesprächsbeginn ein ende finden kann. diese frage signalisiert, was ohnehin die situation schon sagt. ihr habt jemanden angesprochen -> ihr habt interesse. derjenige ist darauf eingestiegen -> derjenige hat auch interesse. mehr müsst ihr nicht wissen. was geht, könnt ihr herausfinden. was geht, beantwortet euch diese frage nicht. denn wenn der andere vergeben ist und trotzdem mit euch flirtet, so sind eure chancen vorhanden. wenn der andere nicht vergeben ist, ist die frage überflüssig. und wenn ich als leidenschaftliche single-frau eine solche exit-option auf den präsentierteller vorgesetzt bekomme, so müsste es schon mein absoluter traummann sein, dass ich dieses angebot nicht annehmen würde. ich will hier niemandem zu nahe treten, aber obwohl es viele nette flirts gibt, gibt es sehr selten den traummann und wahrscheinlich genauso die traumfrau in der flirtlandschaft. alle netten flirts brauchen also mehr, also nur das glück. sie brauchen strategie, um es ins nächsthöhere level zu schaffen. deswegen, bitte, drückt nicht selbst auf "game over", wenn ihr noch genug leben mindestens fürs nächste level hättet.
in liebe,
eure ag
Sonntag, 13. Januar 2013
generation: möglichkeit
alles ist möglich. nichts ist fix. wir leben in einer zeit der unbegrenzten möglichkeiten. wir sind jung. wir sind frei. wir können alles machen, was wir wollen. wir haben die möglichkeiten. wir sind fast verpflichtet diesen luxus, dieses privileg nicht nur auszukosten, sondern auszunützen.
so lebt man in den tag hinein. nimmt sich die freiheit heraus, alle möglichkeiten offen zu lassen. man entscheidet aus sich heraus, was einem am besten passt. man ist sich selbst am nächsten. man nutzt seine eigenen möglichkeiten zum eigenen maximalen wohbefinden. man ist flexibel, man legt sich nicht fest. man will sich alles offen halten. man entscheidet sich nicht mehr, sondern geht spontan nach einer inneren eingebung. man lässt sich gehen, man fließt durchs leben. man lässt sich treiben und man tut dies allein. man schaut nicht zurück. nicht auf andere. man ist bei sich. man ist nur für sich selber verantwortlich. man ist herr seiner eigenen gefühle und möglichkeiten. so wie alle anderen auch. zwischenmenschliche beziehungen sind ein nebeneinander leben nicht ein miteinander. es gibt keine gegenseitigkeit. es gibt nur möglichkeiten. möglichkeiten für einen selbst. die möglichkeit sich selbst zu verwirklichen. sich selbst in den mittelpunkt zu stellen. seine möglichkeiten zu genießen und zu erweitern. dafür braucht man andere individuen. man verhandelt über die bedingungen aber im endeffekt sind alle glücklich, solang nichts entschieden ist, sondern möglichkeiten aufgezeigt werden konnten. es geht nicht um bindung oder hingabe. es geht um die möglichkeiten, die einem dadurch offen stehen oder verbaut werden und wer kann letzteres schon zulassen. man kann seine freiheit doch nicht einschränken. man muss sich möglichkeiten schaffen. man muss manchmal mit ellbogen arbeiten. man muss über leichen gehen. man darf keine gelegenheit auslassen, wenn man die möglichkeit schon hat. man ist der möglichkeit verpflichtet. sich selbst verpflichtet nur das beste zu tun. man muss alles aus dem leben herausholen was möglich ist. für sich selbst. man ist sich das selbst schuldig. man lebt endlich in einer welt in der das möglich ist.
wir haben uns diese möglichkeiten geschaffen und verdient. wir brauchen keinen blick zurück. wir brauchen niemanden. wir haben uns und unseren möglichkeiten. wir schränken uns nicht durch bindung ein. wir bleiben frei. wir sind eine insel. jeder für sich. wir sind gemeinsam einsam. wir machen uns nicht abhängig. wir lassen es uns offen.
doch was ist wir, wenn nur ein nebeneinander. was ist glück? ist glück möglich? ist liebe eine möglichkeit? ist einsamkeit der preis? ist das ich-sein der einzige weg? was ist mit den anderen? und was, wenn ich doch einen blick zurück riskiere? was wenn jemand nicht so denkt? was wenn jemand fühlt? ist das möglich? heutzutage?
zwar nicht en vogue, aber ich fühle mich verletzt. nur für mich allein.
danke,
se
so lebt man in den tag hinein. nimmt sich die freiheit heraus, alle möglichkeiten offen zu lassen. man entscheidet aus sich heraus, was einem am besten passt. man ist sich selbst am nächsten. man nutzt seine eigenen möglichkeiten zum eigenen maximalen wohbefinden. man ist flexibel, man legt sich nicht fest. man will sich alles offen halten. man entscheidet sich nicht mehr, sondern geht spontan nach einer inneren eingebung. man lässt sich gehen, man fließt durchs leben. man lässt sich treiben und man tut dies allein. man schaut nicht zurück. nicht auf andere. man ist bei sich. man ist nur für sich selber verantwortlich. man ist herr seiner eigenen gefühle und möglichkeiten. so wie alle anderen auch. zwischenmenschliche beziehungen sind ein nebeneinander leben nicht ein miteinander. es gibt keine gegenseitigkeit. es gibt nur möglichkeiten. möglichkeiten für einen selbst. die möglichkeit sich selbst zu verwirklichen. sich selbst in den mittelpunkt zu stellen. seine möglichkeiten zu genießen und zu erweitern. dafür braucht man andere individuen. man verhandelt über die bedingungen aber im endeffekt sind alle glücklich, solang nichts entschieden ist, sondern möglichkeiten aufgezeigt werden konnten. es geht nicht um bindung oder hingabe. es geht um die möglichkeiten, die einem dadurch offen stehen oder verbaut werden und wer kann letzteres schon zulassen. man kann seine freiheit doch nicht einschränken. man muss sich möglichkeiten schaffen. man muss manchmal mit ellbogen arbeiten. man muss über leichen gehen. man darf keine gelegenheit auslassen, wenn man die möglichkeit schon hat. man ist der möglichkeit verpflichtet. sich selbst verpflichtet nur das beste zu tun. man muss alles aus dem leben herausholen was möglich ist. für sich selbst. man ist sich das selbst schuldig. man lebt endlich in einer welt in der das möglich ist.
wir haben uns diese möglichkeiten geschaffen und verdient. wir brauchen keinen blick zurück. wir brauchen niemanden. wir haben uns und unseren möglichkeiten. wir schränken uns nicht durch bindung ein. wir bleiben frei. wir sind eine insel. jeder für sich. wir sind gemeinsam einsam. wir machen uns nicht abhängig. wir lassen es uns offen.
doch was ist wir, wenn nur ein nebeneinander. was ist glück? ist glück möglich? ist liebe eine möglichkeit? ist einsamkeit der preis? ist das ich-sein der einzige weg? was ist mit den anderen? und was, wenn ich doch einen blick zurück riskiere? was wenn jemand nicht so denkt? was wenn jemand fühlt? ist das möglich? heutzutage?
zwar nicht en vogue, aber ich fühle mich verletzt. nur für mich allein.
danke,
se
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