momentan beschäftige ich mich von früh bis spät nur mit kindern. und zwar kleinen kindern. schulpflichtig und unheimlich süß. sie sind noch so unschuldig, vorurteilsfrei und offen. sie sagen das, was ihnen gerade einfällt. sicherlich achten sie dabei weniger darauf, ob sie damit jemandes gefühle verletzen könnten. aber ganz ehrlich. so viel wahrheit, wie sie ein kind schon aussprechen kann, kann man aushalten. kinder sind auch emotional noch anders. sie richten sich nicht nach normen und sozialen regeln. sie fühlen. sie sprechen über ihre gefühle. sie sind verletzt, wenn jemand gemein ist und können das auch artikulieren. sie fühlen sich ungerecht behandelt und sagen das auch. sie mögen jemanden und gehen hin, um es dem/derjenigen zu sagen. sie haben andere lieb, manchmal einfach nur weil sie da sind. nicht weil man sich aus der zwischenmenschlichen beziehung etwas erhofft. kinder berechnen noch nicht. sie fühlen. sie tun. sie sagen.
mit diesem gegen den sozial, normativen strom schwimmen beschäftige ich mich schon länger und komme einfach nicht weiter. ich denke oft darüber nach, ob ich es nicht einfach tun soll. soll ich mutig sein, und es ihm/ihr einfach sagen? die soziale erwünschtheit bremst mich doch meistens ein. in vielen fälle wird es als unangemessen betrachtet, wenn man jemanden einfach so gern hat und das dann auch noch sagt. andere fürchten sich sogar oft auf der passiven seite dieser "liebeserklärung" zu sein. meistens aus angst, dass eben jene person, die so etwas sagt, erwartungen haben könnte. erwartungen, die man nicht bereit ist zu erfüllen oder gefühle, die man nicht erwidern kann. man vergisst so leicht, dass es nicht nur darum geht geliebt zu werden (nicht nur im romantischen, pärchenbezogenen sinn) sondern, dass es mindestens genauso wichtig und erfüllend ist, selbst zu lieben. leute zu kennen, die man schätzt, bewundert, besonders findet. von personen bereichert werden, menschen lieb haben. ich sehne mich sehr danach und stoße dabei aber ständig an sozial normierte grenzen. wie weit darf ich gehen? was darf ich zu wem sagen? ich weiß es nicht. ich bin der lösung nicht einmal ein bisschen nahe. ich sehe noch kein licht am ende des tunnels. ich habe im selbstversuch schon oft probiert meine zwischenmenschlichen beziehungen um den faktor liebe und begeisterung für einander zu erweitern. vor allem in letzter zeit mit immer weniger "erfolg". ich wehre mich zwar sehr dagegen, weil es nicht meinem charakter entspricht, aber ich bekomme immer öfter das gefühl, dass gefühle nicht erwünscht sind. zu fühlen, empfindungen zu haben und darüber zu reden ist nicht angemessen. vor allem nicht in bekanntschaften oder losen freundschaften. ich weiß nicht warum. ich weiß nicht, ob ich etwas verpasst habe und ob es einen einfachen grund gibt, der gefühle aus nicht-romantischen beziehungen ausklammert, oder ob dies an den spezifischen beziehungen hängt und nur bei/mit mir nicht klappt. ich weiß langsam nicht mehr weiter. und es beklemmt mich. ich würde so gerne. nicht nur eine person. nicht den einen.
niemals emotionslos,
se
... am anfang war das wort ...
... am anfang war das wort ...
...WORT ...
hallo erst mal!
heute werden wir blog-technisch entjungfert und alle dürfen zusehn. wir hoffen es tut nicht so weh =D
ähm. also. eigentlich. wir wollen. also irgendwie. oder doch nicht. ganz eigentlich gehts uns nur ums bloggen, weil wir lustige ideen haben und sie gerne mit euch allen teilen wollen. wir mussten diesen weg einschlagen, da wir im reallife wenig erfolg damit hatten. es steht jedem frei jetzt zu gehen, uns anregungen zu übermitteln, oder still vor sich hin zu lachen. wir freuen uns über jeden, der die welt durch unsere augen sieht und alle, die mit uns eine neue stylische brille aussuchen gehen möchten.
...WORT ...
hallo erst mal!
heute werden wir blog-technisch entjungfert und alle dürfen zusehn. wir hoffen es tut nicht so weh =D
ähm. also. eigentlich. wir wollen. also irgendwie. oder doch nicht. ganz eigentlich gehts uns nur ums bloggen, weil wir lustige ideen haben und sie gerne mit euch allen teilen wollen. wir mussten diesen weg einschlagen, da wir im reallife wenig erfolg damit hatten. es steht jedem frei jetzt zu gehen, uns anregungen zu übermitteln, oder still vor sich hin zu lachen. wir freuen uns über jeden, der die welt durch unsere augen sieht und alle, die mit uns eine neue stylische brille aussuchen gehen möchten.
Mittwoch, 22. August 2012
Montag, 30. Juli 2012
hau weg die scheiße, alter!
...alternativer titel "von missverständnissen und entschuldigungen". letzterere titelidee gibt schon mehr aufschluss über den inhalt dieses eintrags. wir haben uns in letzter zeit häufiger als sonsch mit missverständnissen um unsere motive konfrontiert gesehen. deshalb haben wir uns überlegt mit diesen aufzuräumen. sollte es uns nicht gelingen unsere absichten zur zufriedenheit aller darzustellen und alle missverständnisse abzubauen, dann möchten wir hiermit eine generalentschuldigung aussprechen: es tut uns leid, dass wir euch, liebe freunde und bekannte in sozialexperimente eingebaut haben! wir wollten niemanden verletzen und schon gar nicht jemandem unrecht tun. es ging und geht auch in zukunft niemals darum jemanden bloß zu stellen oder eine reaktion als schlecht oder falsch zu klassifizieren. das ist eindeutig ein missverständnis, das uns sehr leid tut.
wir versuchen nur zu lernen. es geht vor allem um uns und unser verständnis von sozialen interaktionen. wir wollen wirklich nur dinge ausprobieren und dadurch erfahrungen sammeln, die es uns leichter machen situationen einzuordnen und grenzen zu erkennen. wir probieren dies durch aus unsrer sich harmlose sozialexperimente, die manchmal auch, je nach interaktionspartner, zu krisenexperimenten ausarten. unsere absichten sind aber immer gut und wir wollen damit niemandem schaden. wir schöpfen daraus neue erkenntnisse und hoffen dadurch auch andere zu bereichern. sein eigenes verhalten zu reflektieren und die wirkung auf andere zu beobachten ist doch an und für sich legitim. nichts anderes versuchen wir. wir kommen in frieden! versprochen!
an uns wurde herangetragen, dass man sich als versuchskaninchen missbraucht fühlt. ich gebe offen zu, dass ich diese kritik nicht ganz nachvollziehen kann. die interaktion, auch innerhalb von sozialexperimenten, mit den testpersonen ist eine freundschaftliche. die kommunikation wird innerhalb einer ganz bestimmten beziehung zu dieser person getätigt und die person auch ganz bewusst ausgewählt. dabei versuchen wir darauf zu achten niemanden zu täuschen oder zu verletzen. wir hoffen, dass wir unsere absichten klar machen und niemanden hinters licht führen, oder zu aussagen oder taten "nötigen", welche sie als unangenehm empfinden. wir binden freunde und bekannte ein, welchen wir unsere "verrücktheit" zumunten können. wir wählen sorgfältig aus und hoffen, dass jene personen uns so gut oder zumindest gut genug kennen, dass sie wissen, dass unsere absichten gut sind. unsere motivation ist das streben nach erkenntnissen. ich möchte wissen, wie weit ich in beziehungen gehn kann, welche normen durch bestimmte handlungen verletzt werden und manchmal möchte ich einfach nur etwas mutig dadurch sein und jemandem sagen, dass ich ihn mag. natürlich geht es dann auch darum, wie personen (je nach beziehungsverhältnis zu uns) darauf reagieren, wenn man unverhofft (kommt oft, wenn man befreundet ist) etwas nettes sagt.
soziale interaktionen sind nämlich unheimlich normiert und für meinen geschmack etwas zu standardisiert. es gibt sooooooo viele regeln und irgendwie spielt jeder sein eigenes spiel. durch sozialexperimente möchten wir nicht nur unseren horizont erweitern, sondern auch unser gegenüber daran teilhaben lassen. wir achten darauf, sozialexperimente aufzulösen und teilnehmer über die ergebnisse zu informieren. aus diesem grund möge man uns bitte verzeihen, wenn wir jemanden ungewollt eingebunden haben.
zum schluss möchte ich noch sagen, dass alle beteiligten etwas besonderes sind und gerade deshalb zum teilnehmer geworden sind. es war uns genau bei euch wichtig, etwas über euch bzw. eure beziehung zu uns zu erfahren! wir haben euch zugetraut offen und ehrlich zu sein und uns mit eurer reaktion zu bereichern!
falls diese richtigstellung mehr fragen aufwirft als klärt und noch mehr davon überzeugt, dass sozialexperimente unnötig sind bzw. sie nicht mehr teil dieser sein wollen, freuen wir uns über anregungen, kritik und beschwerden und: redet mit uns :).
an jene, die sozialexperimenten auch etwas abgewinnen können und vielleicht schon etwas dazu gelernt haben oder sich vorgenommen haben in zukunft öfter mal gegen regeln zu verstoßen und auch in sozialen interaktionen mutiger zu sein: auch wir freuen uns schon auf die nächsten experimente und werden so schnell nicht aufhören etwas über menschliche beziehungen zu lernen! :)
an die freiheit denk ich, marie louise
se
wir versuchen nur zu lernen. es geht vor allem um uns und unser verständnis von sozialen interaktionen. wir wollen wirklich nur dinge ausprobieren und dadurch erfahrungen sammeln, die es uns leichter machen situationen einzuordnen und grenzen zu erkennen. wir probieren dies durch aus unsrer sich harmlose sozialexperimente, die manchmal auch, je nach interaktionspartner, zu krisenexperimenten ausarten. unsere absichten sind aber immer gut und wir wollen damit niemandem schaden. wir schöpfen daraus neue erkenntnisse und hoffen dadurch auch andere zu bereichern. sein eigenes verhalten zu reflektieren und die wirkung auf andere zu beobachten ist doch an und für sich legitim. nichts anderes versuchen wir. wir kommen in frieden! versprochen!
an uns wurde herangetragen, dass man sich als versuchskaninchen missbraucht fühlt. ich gebe offen zu, dass ich diese kritik nicht ganz nachvollziehen kann. die interaktion, auch innerhalb von sozialexperimenten, mit den testpersonen ist eine freundschaftliche. die kommunikation wird innerhalb einer ganz bestimmten beziehung zu dieser person getätigt und die person auch ganz bewusst ausgewählt. dabei versuchen wir darauf zu achten niemanden zu täuschen oder zu verletzen. wir hoffen, dass wir unsere absichten klar machen und niemanden hinters licht führen, oder zu aussagen oder taten "nötigen", welche sie als unangenehm empfinden. wir binden freunde und bekannte ein, welchen wir unsere "verrücktheit" zumunten können. wir wählen sorgfältig aus und hoffen, dass jene personen uns so gut oder zumindest gut genug kennen, dass sie wissen, dass unsere absichten gut sind. unsere motivation ist das streben nach erkenntnissen. ich möchte wissen, wie weit ich in beziehungen gehn kann, welche normen durch bestimmte handlungen verletzt werden und manchmal möchte ich einfach nur etwas mutig dadurch sein und jemandem sagen, dass ich ihn mag. natürlich geht es dann auch darum, wie personen (je nach beziehungsverhältnis zu uns) darauf reagieren, wenn man unverhofft (kommt oft, wenn man befreundet ist) etwas nettes sagt.
soziale interaktionen sind nämlich unheimlich normiert und für meinen geschmack etwas zu standardisiert. es gibt sooooooo viele regeln und irgendwie spielt jeder sein eigenes spiel. durch sozialexperimente möchten wir nicht nur unseren horizont erweitern, sondern auch unser gegenüber daran teilhaben lassen. wir achten darauf, sozialexperimente aufzulösen und teilnehmer über die ergebnisse zu informieren. aus diesem grund möge man uns bitte verzeihen, wenn wir jemanden ungewollt eingebunden haben.
zum schluss möchte ich noch sagen, dass alle beteiligten etwas besonderes sind und gerade deshalb zum teilnehmer geworden sind. es war uns genau bei euch wichtig, etwas über euch bzw. eure beziehung zu uns zu erfahren! wir haben euch zugetraut offen und ehrlich zu sein und uns mit eurer reaktion zu bereichern!
falls diese richtigstellung mehr fragen aufwirft als klärt und noch mehr davon überzeugt, dass sozialexperimente unnötig sind bzw. sie nicht mehr teil dieser sein wollen, freuen wir uns über anregungen, kritik und beschwerden und: redet mit uns :).
an jene, die sozialexperimenten auch etwas abgewinnen können und vielleicht schon etwas dazu gelernt haben oder sich vorgenommen haben in zukunft öfter mal gegen regeln zu verstoßen und auch in sozialen interaktionen mutiger zu sein: auch wir freuen uns schon auf die nächsten experimente und werden so schnell nicht aufhören etwas über menschliche beziehungen zu lernen! :)
an die freiheit denk ich, marie louise
se
Samstag, 14. Juli 2012
ein beschwerdebrief
wir sind nicht für euch auf dieser welt. nein - sind wir nicht. waren wir nie. werden wir nie sein. wer wir sind? frauen. was wir wollen? manchmal unsere ruhe. manchmal nicht sexualisiert werden in jedem möglichen und unmöglichen kontext. manchmal nicht gesehen werden als potenzielle partnerin oder bettgefährtin. und vor allem: nicht als objekt.
ich bin keine emanze. ich bin eine frau, die eigentlich bis jetzt kaum mit geschlechterfragen in berührung gekommen ist. nicht, weil mir der ständige diskurs darüber vollkommen entgangen ist, sondern weil ich selbst fast nie damit konfrontiert war. ich finde geschlecht als kategorie uninteressant und unwichtig und lange zeit habe ich auch nie auswirkungen des frau-seins auf mein leben gespürt. in letzter zeit passiert es mir aber immer öfter, dass ich probleme des frau-seins sehe und auch mit ihnen zu kämpfen habe. und ich kann es nicht anders beschreiben, als so:
aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa und grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.
es macht mich so unglaublich wütend, wenn ich solchen dämlichen geschlechtsbedingten hürden begegne. und das schlimme ist, sie werden mir nicht in den weg gestellt von meinem engeren umfeld, dem ich mal die meinung sagen kann, wenn mir etwas nicht passt, sondern von irgendwelchen fremden idioten auf der straße. man verzeihe mir die kraftausdrücke (obwohl ich in diesem zusammenhang noch ein paar treffendere und weniger harmlose im hinterkopf hätte), doch es treibt mich zur weißglut, was mir momentan fast täglich passiert - die permantente anmache, und ja, ich empfinde es so - belästigung - fremder männer jeglichen alters. beginnend bei pubertierenden 15-jährigen zieht sich diese unart bis weit über da pensionsalter hinaus.
es ist eine sache, wenn man sich an einem samstagabend mit high-heels, kurzem rock, top-styling und wonderbra aus dem haus begibt. in diesem fall behaupte ich, provoziert man als frau bewusst kommentare und reaktionen des anderen geschlechts und hat wahrscheinlich auch hin und wieder freude daran. doch wenn ich an einem montagnachmittag in laufschuhen, bermudas, shirt, stöpseln im ohr, ohne schminke und frisur und ohne jegliche ambitionen mit auch nur irgendjemandem in kontakt zu treten das haus verlasse, dann möchte ich auch, dass das respektiert wird. und selbst wenn ich dieses recht versuche durch eine besonders finsteres gesicht zu verteidigen, gibt es immer noch genug dreistlinge, die sich die mühe machen, diese meine verdiente ruhe zu zerstören.
im augenblick erscheint es mir, als gäbe es nur einen bruchteil von männern, die frauen nicht nur als jederzeit verfügbares objekt ihrer begierde sehen. denn es ist ganz und gar nicht so, dass ich prinzipiell etwas gegen einen gepflegten flirt hätte, aber ich glaube ein solcher beginnt mit dem gegenseitigen einverständnis und nicht der brutalen invasion des einen in die "sphäre" des anderen. viel zu viele männer verstehen es offenbar nicht, dass frauen durchaus wissen was sie wollen, und vor allem was sie nicht wollen und dass sie auch gerne bereit sind das zu kommunizieren. und ich denke doch, dass ignorantes bis abweisendes auftreten kommunikation genug sein sollte, denn NEIN - ich freue mich nicht darüber, jedes mal, wenn ich auf die straße gehe, irgendwelche kommentare von irgendwelchen männern zu ernten. und NEIN - es ehrt mich auch nicht. und NEIN - ich wünsche mir das auch insgeheim nicht. NEIN - was ich mir wünsche (und das gar nicht geheim) ist, dass mann einfach aufhört eine frau egal in welchem kontext als sexuelles objekt zu sehen. falls ich mal als solches gesehen werden will, wird man es erkennen - notfalls sag ichs auch gern. und ansonsten gibt es nur eine simple erkenntnis, die das ganze zusammenfasst, was mann verstehen sollte: wir sind nicht für euch auf dieser welt. denn ihr seid nicht gott, nicht unser traumprinz, nicht der schmied unsres selbstbewusstseins oder unsrer zufriedenheit und auch nicht der, der unser ganzes leben mit seiner bloßen anwesenheit zum guten wendet. und ja - es geht uns auch sehr gut, ohne euch kennengelernt zu haben, also bitte macht euch keine sorgen um uns.
hochachtungslos,
ag
ich bin keine emanze. ich bin eine frau, die eigentlich bis jetzt kaum mit geschlechterfragen in berührung gekommen ist. nicht, weil mir der ständige diskurs darüber vollkommen entgangen ist, sondern weil ich selbst fast nie damit konfrontiert war. ich finde geschlecht als kategorie uninteressant und unwichtig und lange zeit habe ich auch nie auswirkungen des frau-seins auf mein leben gespürt. in letzter zeit passiert es mir aber immer öfter, dass ich probleme des frau-seins sehe und auch mit ihnen zu kämpfen habe. und ich kann es nicht anders beschreiben, als so:
aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa und grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.
es macht mich so unglaublich wütend, wenn ich solchen dämlichen geschlechtsbedingten hürden begegne. und das schlimme ist, sie werden mir nicht in den weg gestellt von meinem engeren umfeld, dem ich mal die meinung sagen kann, wenn mir etwas nicht passt, sondern von irgendwelchen fremden idioten auf der straße. man verzeihe mir die kraftausdrücke (obwohl ich in diesem zusammenhang noch ein paar treffendere und weniger harmlose im hinterkopf hätte), doch es treibt mich zur weißglut, was mir momentan fast täglich passiert - die permantente anmache, und ja, ich empfinde es so - belästigung - fremder männer jeglichen alters. beginnend bei pubertierenden 15-jährigen zieht sich diese unart bis weit über da pensionsalter hinaus.
es ist eine sache, wenn man sich an einem samstagabend mit high-heels, kurzem rock, top-styling und wonderbra aus dem haus begibt. in diesem fall behaupte ich, provoziert man als frau bewusst kommentare und reaktionen des anderen geschlechts und hat wahrscheinlich auch hin und wieder freude daran. doch wenn ich an einem montagnachmittag in laufschuhen, bermudas, shirt, stöpseln im ohr, ohne schminke und frisur und ohne jegliche ambitionen mit auch nur irgendjemandem in kontakt zu treten das haus verlasse, dann möchte ich auch, dass das respektiert wird. und selbst wenn ich dieses recht versuche durch eine besonders finsteres gesicht zu verteidigen, gibt es immer noch genug dreistlinge, die sich die mühe machen, diese meine verdiente ruhe zu zerstören.
im augenblick erscheint es mir, als gäbe es nur einen bruchteil von männern, die frauen nicht nur als jederzeit verfügbares objekt ihrer begierde sehen. denn es ist ganz und gar nicht so, dass ich prinzipiell etwas gegen einen gepflegten flirt hätte, aber ich glaube ein solcher beginnt mit dem gegenseitigen einverständnis und nicht der brutalen invasion des einen in die "sphäre" des anderen. viel zu viele männer verstehen es offenbar nicht, dass frauen durchaus wissen was sie wollen, und vor allem was sie nicht wollen und dass sie auch gerne bereit sind das zu kommunizieren. und ich denke doch, dass ignorantes bis abweisendes auftreten kommunikation genug sein sollte, denn NEIN - ich freue mich nicht darüber, jedes mal, wenn ich auf die straße gehe, irgendwelche kommentare von irgendwelchen männern zu ernten. und NEIN - es ehrt mich auch nicht. und NEIN - ich wünsche mir das auch insgeheim nicht. NEIN - was ich mir wünsche (und das gar nicht geheim) ist, dass mann einfach aufhört eine frau egal in welchem kontext als sexuelles objekt zu sehen. falls ich mal als solches gesehen werden will, wird man es erkennen - notfalls sag ichs auch gern. und ansonsten gibt es nur eine simple erkenntnis, die das ganze zusammenfasst, was mann verstehen sollte: wir sind nicht für euch auf dieser welt. denn ihr seid nicht gott, nicht unser traumprinz, nicht der schmied unsres selbstbewusstseins oder unsrer zufriedenheit und auch nicht der, der unser ganzes leben mit seiner bloßen anwesenheit zum guten wendet. und ja - es geht uns auch sehr gut, ohne euch kennengelernt zu haben, also bitte macht euch keine sorgen um uns.
hochachtungslos,
ag
Freitag, 6. Juli 2012
Sozialexperiment: "Internationaler Tag des Kusses"
zur feier des tages haben wir heute ein experiment zum thema kuss gewagt. kurz und knackig, damit mehr zeit zum küssen bleibt, hier unsere ergebnisse:
wir haben folgenden text um ca. 12: 20 an insgesamt 60 (40 männer, 20 frauen) personen versendet via sms:
"Heute ist internationaler kusstag :D"
die reaktionen wurden im zeitraum von 12:20 bis 18:00 uhr festgehalten und analysiert. dabei ergab sich folgendes muster:
insgesamte zahl der antworten: 35
(bei 5 männern waren wir uns über den beziehungsstatus nicht im klaren)
die 25 personen, welche nicht geantwortet haben, verteilen sich wie folgt:
(bei 2 männern und 1 frau waren wir uns nicht über beziehungsstatus im klaren)
zu den einzelnen antworten kann gesagt werden, dass 15 einem kuss nicht abgeneigt wären. der rest hat sich positiv bis neutral geäußert.
auffallend ist, dass vergebene männer eine besonders niedrige rückschreibwahrscheinlichkeit aufweisen.
nun noch ein paar highlights (die absender mögen uns das veröffentlichen verzeihen, vielleicht gibt es zur entschädigung einen kuss :-*)
wir haben folgenden text um ca. 12: 20 an insgesamt 60 (40 männer, 20 frauen) personen versendet via sms:
"Heute ist internationaler kusstag :D"
die reaktionen wurden im zeitraum von 12:20 bis 18:00 uhr festgehalten und analysiert. dabei ergab sich folgendes muster:
insgesamte zahl der antworten: 35
Geschlecht/Beziehungsstatus
|
nicht vergeben
|
vergeben
|
weiblich
|
3
|
6
|
männlich
|
19
|
2
|
die 25 personen, welche nicht geantwortet haben, verteilen sich wie folgt:
Geschlecht/Beziehungsstatus
|
nicht vergeben
|
vergeben
|
weiblich
|
5
|
5
|
männlich
|
6
|
6
|
zu den einzelnen antworten kann gesagt werden, dass 15 einem kuss nicht abgeneigt wären. der rest hat sich positiv bis neutral geäußert.
auffallend ist, dass vergebene männer eine besonders niedrige rückschreibwahrscheinlichkeit aufweisen.
nun noch ein paar highlights (die absender mögen uns das veröffentlichen verzeihen, vielleicht gibt es zur entschädigung einen kuss :-*)
":-) volle nett, da kommt uns niemand mehr aus ;-)"
"Ja dann,
wo treff ma uns ;-)"
":D
wer bisch du"
"Jaaaah
aber kein kussfähiger typ in der nähe :-/ i wünsch da, dass es bei dir besser
ausschaut :D"
":-)…hast
wieder ein experiment?"
"Jederzeit!
Am besten ab 18:00 beim würstelstand ;-)"
"Soso
interessant. Dann lass di männerwelt davon profitieren ;-) ;-)"
"Schmuuuusn!
:D"
"Du zu
mir, oder i zu dia? :-)"
"Juhuu,
krigst heut abend einen zungenkuss von mir! ;-)"
kuss,
agse
Dienstag, 26. Juni 2012
Sex vs. Liebe
"Ein Zentrum für Sex, eines für Liebe
Aristoteles hielt noch das Herz für das Zentrum des Denkens und Fühlens. Heute wissen wir: das Herz ist nur eine Saugpumpe. Allenfalls in romantischen Augenblicken fallen wir noch in den Aristotelismus zurück, ansonsten verorten wir Gefühle im Gehirn. Wo genau diese entstehen, ist wiederum eine andere Frage. Jim Pfaus hat sich dieses Problems nun angenommen - und sich nicht mit Petitessen unseres Gefühlslebens aufgehalten.
Der Psychologe von der Concordia University wollte wissen, welche Areale durch Sex und Liebe aktiviert werden. Das Ergebnis seiner im 'Journal of Sexual Medicine' veröffentlichten Studie: Die beiden Empfindungen sind neurobiologisch klar unterscheidbar. Zwar aktivieren beide u.a. das sogenannte Striatum, doch unterschiedliche Bereiche dessen. Sexuelles Verlangen wird von Nervenaktivität in Arealen begleitet, die auch beim Essen anspringen. Und Liebe konzentriert sich wiederum auf Bereiche, die aus der Suchtforschung bekannt sind.
Natürlich wurde diese Erkenntnis schon andernorts formuliert, etwa im Pop-Business. Sarah Connor sagt: "Sex ist für mich wie essen und schlafen." US-Kollegin Jennifer Lopez fügt hinzu: 'Ich rauche und trinke nicht. Liebe ist meine einzige Droge.' Neurobiologisch betrachtet absolut korrekt."
Robert Czepel, science.ORF.at
erstellt am 21.06.2012
zugänglich unter: http://science.orf.at/stories/1700499/
Aristoteles hielt noch das Herz für das Zentrum des Denkens und Fühlens. Heute wissen wir: das Herz ist nur eine Saugpumpe. Allenfalls in romantischen Augenblicken fallen wir noch in den Aristotelismus zurück, ansonsten verorten wir Gefühle im Gehirn. Wo genau diese entstehen, ist wiederum eine andere Frage. Jim Pfaus hat sich dieses Problems nun angenommen - und sich nicht mit Petitessen unseres Gefühlslebens aufgehalten.
Der Psychologe von der Concordia University wollte wissen, welche Areale durch Sex und Liebe aktiviert werden. Das Ergebnis seiner im 'Journal of Sexual Medicine' veröffentlichten Studie: Die beiden Empfindungen sind neurobiologisch klar unterscheidbar. Zwar aktivieren beide u.a. das sogenannte Striatum, doch unterschiedliche Bereiche dessen. Sexuelles Verlangen wird von Nervenaktivität in Arealen begleitet, die auch beim Essen anspringen. Und Liebe konzentriert sich wiederum auf Bereiche, die aus der Suchtforschung bekannt sind.
Natürlich wurde diese Erkenntnis schon andernorts formuliert, etwa im Pop-Business. Sarah Connor sagt: "Sex ist für mich wie essen und schlafen." US-Kollegin Jennifer Lopez fügt hinzu: 'Ich rauche und trinke nicht. Liebe ist meine einzige Droge.' Neurobiologisch betrachtet absolut korrekt."
Robert Czepel, science.ORF.at
erstellt am 21.06.2012
zugänglich unter: http://science.orf.at/stories/1700499/
Samstag, 23. Juni 2012
remember
wenn menschen von dieser welt gehen, dann ist es nur eines, das von ihnen bleibt - und zwar die erinnerung an sie. es ist nicht die weltreise, die man macht, oder das neue auto, das man sich kauft und auch nicht den abschluss, denn man in der tasche hat oder das viele geld, das man verdient, das am ende von einem übrig bleibt. das alles sind dinge, die mit einem selbst zu tun haben. dinge, die einem hoffentlich im jetzt und wahrscheinlich auch im resümee über das eigene leben zufrieden machen. doch das, was von uns übrig bleibt, wenn wir einmal gegangen sind, ist etwas ganz anderes. es ist die erinnerung, die andere an einen haben, es ist die liebe, die man gegeben und die freude, die man bereitet hat. sie bleiben da, wirken nach und geben anderen kraft und glück, auch im danach. und gerade in diesen tagen denke ich, vielleicht sollte man etwas mehr mühe und energien gerade in diesen bereich des lebens stecken, gerade deshalb, weil er einen wert besitzt, der nicht verfällt.
eure sich dankbar erinnernde
ag
eure sich dankbar erinnernde
ag
Freitag, 22. Juni 2012
nach dem spiel ist vor dem spiel!
nicht nur das habe ich in den letzten tagen während der EURO gelernt. durch intensives time-management ist es mir in der vergangenen zeit, trotz unistress und fußballfieber, gelungen, menschen zu beobachten, freunde zu treffen und sehr viel beachvolleyball zu spielen. da ebenfalls ballsportart, lässt sich "nach dem spiel ist vor dem spiel" gut auch auf das beachen übertragen. dabei geht es aber nicht immer nur um den sport. in gesellschaft anderer menschen und vor allem bei gruppenaktivitäten lassen sich viele beobachtungen machen, welche mit der titelphrase beschrieben werden könnten, da sich "spiel" leicht durch andere beliebige wörter ersetzen lässt. aus meiner jugendzeit ist mir der spruch aus der "bravo" mit sex bekannt und heute kam er mir in den sinn, als ich über erziehung nachgedacht habe. kindererziehung ist ja auch irgendwie nur ein spiel. bzw. viele spiele und nach dem spiel ist in diesem fall schon wieder vor dem spiel. es geht immer darum zu gewinnen, den gegner zurückzudrängen und in der defensive gut zu stehen und wenig lücken zu lassen. dabei gibt es natürlich jede menge strategien und meine kurze recherche auf kindererziehung.com zeigt, dass man 5 stile unterscheiden kann: antiautoritär, autoritär, laissez-faire, demokratisch und richtig. dabei werde ich kurz eine grafik aus dem personalführungsseminar erinnert. bei erziehung geht es also um führung, oder bei führung um erziehung?! so viel dazu. in jedem fall zweifle ich momentan an meinen sozialen fähigkeiten und frage mich inwieweit die erziehung meiner freunde meine aufgabe ist oder ob ich mich in toleranz und geduld üben sollte. als dritte alternative wäre mir weiters eingefallen, dass ich mir neue freunde suchen könnte. klingt jetzt vielleicht etwas intolerant und hart, aber freunde kann man sich ja, wie schon bereits charlie harper feststellte, aussuchen. warum sollte ich mir also nicht freunde aussuchen, mit denen ich gut kann und wo ich keinen erziehungsbedarf mehr sehe. potenzial zur weiterentwicklung wird natürlich geschätzt und sollte jeder noch mitbringen. ich möchte auch niemandem absprechen, dass es einige zeit dauern kann, bis man miteinander warm wird und zusammen als team auftreten kann.
trotzdem. ich weiß nicht welcher der richtige weg ist. wo sehe ich mich in solchen freundschaften? welche rolle möchte, sollte ich in zwischenmenschlichen beziehungen einnehmen? bin ich tolerant und arrangiere ich mich damit? versuche ich klassische konditionierung (genau, der sabbernde hund ^^) oder einem antiautoritären erziehungsstil? um eine lösung zu finden, so habe ich zumindest das gefühl, muss ich zunächst noch herausfinden, warum ich mit gewissen personen öfter als mit anderen anecke. warum die chemie nicht stimmt und was grundsätzlich schief läuft. stören mich gewisse charakterzüge, weil ich projiziere? liegt es man meiner ungeduld und intoleranz? treffen eventuell zwei wunde punkte von beiden seiten aufeinander? ich weiß es einfach nicht. ich hadere wirklich mit mir, weil ich mich mit einem problem konfrontiert sehe, das ich nicht zu bewältigen weiß.
die erziehung von erwachsenen unterscheidet sich aber in einem grundlegenden punkt von der mit kindern. man muss nicht stark sein für den anderen. man hat eigene schwächen mit denen man zu kämpfen hat. man darf sich eingestehen mit einer situation nicht zurecht zu kommen. man muss nicht immer die fehler anderer ausbessern. der andere ist nämlich nicht auf einen angewiesen. er ist bereits erzogen und sozialisiert. es sollte zumindest mit sich selbst halbwegs im reinen sein und somit das gröbste selbst bewältigen können. somit ist nicht eine ständige abhängigkeit da. man darf als "erzieher" auch mal des erziehens leid sein. man hat einfach keine lust mehr. man hat irgendwann genug vom spielen. nach dem spiel sollte auch nach dem spiel sein! als freundin oder bekannte muss ich nicht! ich bin keine mutter oder nahe bezugsperson. ich bin auf der selben ebene. ich bin nicht erzieher. ich bin begleiter. ich kann wissen und erfahrungen teilen. ich kann hilfreich sein. aber ich darf auch mal schwach sein. ich darf es satt haben. ich darf auch mal für mich sein! ich darf auch mal selbst mein größtes problem sein! ich darf mich auf mich selbst konzentrieren! manchmal ist es eben notwendig sich selbst zu lieben, bevor man anderen liebe geben kann.
verspielt,
se
trotzdem. ich weiß nicht welcher der richtige weg ist. wo sehe ich mich in solchen freundschaften? welche rolle möchte, sollte ich in zwischenmenschlichen beziehungen einnehmen? bin ich tolerant und arrangiere ich mich damit? versuche ich klassische konditionierung (genau, der sabbernde hund ^^) oder einem antiautoritären erziehungsstil? um eine lösung zu finden, so habe ich zumindest das gefühl, muss ich zunächst noch herausfinden, warum ich mit gewissen personen öfter als mit anderen anecke. warum die chemie nicht stimmt und was grundsätzlich schief läuft. stören mich gewisse charakterzüge, weil ich projiziere? liegt es man meiner ungeduld und intoleranz? treffen eventuell zwei wunde punkte von beiden seiten aufeinander? ich weiß es einfach nicht. ich hadere wirklich mit mir, weil ich mich mit einem problem konfrontiert sehe, das ich nicht zu bewältigen weiß.
die erziehung von erwachsenen unterscheidet sich aber in einem grundlegenden punkt von der mit kindern. man muss nicht stark sein für den anderen. man hat eigene schwächen mit denen man zu kämpfen hat. man darf sich eingestehen mit einer situation nicht zurecht zu kommen. man muss nicht immer die fehler anderer ausbessern. der andere ist nämlich nicht auf einen angewiesen. er ist bereits erzogen und sozialisiert. es sollte zumindest mit sich selbst halbwegs im reinen sein und somit das gröbste selbst bewältigen können. somit ist nicht eine ständige abhängigkeit da. man darf als "erzieher" auch mal des erziehens leid sein. man hat einfach keine lust mehr. man hat irgendwann genug vom spielen. nach dem spiel sollte auch nach dem spiel sein! als freundin oder bekannte muss ich nicht! ich bin keine mutter oder nahe bezugsperson. ich bin auf der selben ebene. ich bin nicht erzieher. ich bin begleiter. ich kann wissen und erfahrungen teilen. ich kann hilfreich sein. aber ich darf auch mal schwach sein. ich darf es satt haben. ich darf auch mal für mich sein! ich darf auch mal selbst mein größtes problem sein! ich darf mich auf mich selbst konzentrieren! manchmal ist es eben notwendig sich selbst zu lieben, bevor man anderen liebe geben kann.
verspielt,
se
Abonnieren
Posts (Atom)