das leben ist ein spiel - hate the player, not the game - well, if you say so, i will. alle menschen sind nicht gut. auch nicht alle schlecht. aber viele weit entfernt von dem ideal, das sie "gut" machen würde. warum? weil sie ihr umfeld und vor allem andere menschen nur zum instrument ihrer eigenen eitelkeiten machen. andere werden zum objekt, das die eigenen wünsche zu befriedigen helfen kann. es zählt nicht, wer dieser andere ist, solange er den eigenen zielen - seien es die spontanen oder die langfristig angestreben - ein bisschen dienlich sein kann. ist das ziel erreicht oder ein anderes, austauschbares gefunden, so werden menschen und interaktionen skrupellos ausgetauscht. die bedeutung der interaktion liegt für diese menschen nicht im anderen, sondern in ihnen selbst. es geht nur darum ihrer eigenen egozentrierten welt zu dienen und jeder, der dazu in der lage ist, wird zum instrument, zum diener, dieses machterhalts im persönlichen universum. diese menschen sehen im anderen nicht, was er ist oder sein könnte, sondern nur ein projektionsfläche ihrer ziele und bedürfnisse. wenn sie anderen in die augen sehen, dann nur zu dem zweck die reflexion ihrer selbst darin zu sehen. wenn sie andere berühren, dann nur, weil sie dadurch die wärme ihrer eigenen haut besser spüren können. glück nur, dass sie die kälte ihres herzen dort nicht fühlen können.
vielleicht - und ich hoffe es - sind diese menschen, die mir in letzter zeit viel zu oft begegnet sind, nicht repräsentativ für die verteilung dieses wesenszuges unter uns. aber doch glaube ich zu beobachten, dass diese art durchs leben zu gehen momentan eine übliche und akzeptierte ist. sie macht offenbar vieles unkompliziert, weil jegliche interaktion vermittelt durch die gläsere wand der selbstbezogenheit stattfindet. sie scheint vielleicht gerade deshalb zum zeitgeist zu passen, denn sie verlangt uns nichts ab. doch ich glaube auch zu bemerken, dass der preis, den wir dafür zahlen die nähe ist. die nähe und das vorwärtskommen als mensch. denn solange wir nur uns selbst beobachten, werden wir auch nie mehr als uns selbst sehen - eine kleine welt und ein spiel, das bald langweilig wird.
ein bisschen enttäuscht
eure ag
... am anfang war das wort ...
... am anfang war das wort ...
...WORT ...
hallo erst mal!
heute werden wir blog-technisch entjungfert und alle dürfen zusehn. wir hoffen es tut nicht so weh =D
ähm. also. eigentlich. wir wollen. also irgendwie. oder doch nicht. ganz eigentlich gehts uns nur ums bloggen, weil wir lustige ideen haben und sie gerne mit euch allen teilen wollen. wir mussten diesen weg einschlagen, da wir im reallife wenig erfolg damit hatten. es steht jedem frei jetzt zu gehen, uns anregungen zu übermitteln, oder still vor sich hin zu lachen. wir freuen uns über jeden, der die welt durch unsere augen sieht und alle, die mit uns eine neue stylische brille aussuchen gehen möchten.
...WORT ...
hallo erst mal!
heute werden wir blog-technisch entjungfert und alle dürfen zusehn. wir hoffen es tut nicht so weh =D
ähm. also. eigentlich. wir wollen. also irgendwie. oder doch nicht. ganz eigentlich gehts uns nur ums bloggen, weil wir lustige ideen haben und sie gerne mit euch allen teilen wollen. wir mussten diesen weg einschlagen, da wir im reallife wenig erfolg damit hatten. es steht jedem frei jetzt zu gehen, uns anregungen zu übermitteln, oder still vor sich hin zu lachen. wir freuen uns über jeden, der die welt durch unsere augen sieht und alle, die mit uns eine neue stylische brille aussuchen gehen möchten.
Donnerstag, 26. September 2013
Donnerstag, 19. September 2013
wer man ist
zu wissen, wer man ist, ist kein zustand, sondern ein prozess. zu wissen, wer man ist, ist nicht wie vokabeln lernen und den wortschatz erweitern. zu wissen, wer man ist, ist ein dynamischer prozess, der sich nicht unwesentlich auf sich selbst bezieht. zu werden wer man ist, wird davon beeinflusst, was man über sich selbst zu wissen glaubt. zu lernen, wer man sein könnte, wird davon beeinflusst, was man zu hören und sehen bereit ist. die frage, die sich stellt ist, ob es bestimmte stufen des man-selbst-werdens gibt, die es sich zu fixieren lohnt. die frage danach, wie sehr es schaden kann, sich für ein so-sein zu entscheiden, das nicht ideal oder perfekt ist, und vielleicht noch zu ändern wäre. wann darf so-sein als bezugspunkt des eigenen fertig-seins genommen werden? wann muss es nicht mehr als vorübergehende probeversion gelten, die mit dem vermerk "in arbeit" versehen ist? ist es sinnvoll sich gegen die potenzielle annäherung an das optimum zu entscheiden zu gunsten der möglichkeit sich selbst zumindest in manchem bereichen als (vorläufig) "fertig" zu betrachten?
aus meinem selbstversuch erscheint es mir fast so als entstünde aus dieser fixierung selbstbewusstsein und stabilität, die vielleicht sogar die "kosten" des verlangsamten besser-werdens aufwiegen könnte. zumindest im augenblick fühlt es sich gut an, und das auch, wenn die konsequenzen nicht immer nur positiv sind. man erlangt wohl ein stückchen mehr gelassenheit im hinblick auf mögliche hindernisse, die sich aus dieser fixierung (dem so-sein) ergeben, weil man sie als einen teil von sich annimmt und auch bis zu einem gewissen grad erwartet und sie nicht mehr der hinweis darauf sind, dass man eben vom optimum immer noch spürbar entfernt ist.
in beobachtung ihrer selbst
eure ag
aus meinem selbstversuch erscheint es mir fast so als entstünde aus dieser fixierung selbstbewusstsein und stabilität, die vielleicht sogar die "kosten" des verlangsamten besser-werdens aufwiegen könnte. zumindest im augenblick fühlt es sich gut an, und das auch, wenn die konsequenzen nicht immer nur positiv sind. man erlangt wohl ein stückchen mehr gelassenheit im hinblick auf mögliche hindernisse, die sich aus dieser fixierung (dem so-sein) ergeben, weil man sie als einen teil von sich annimmt und auch bis zu einem gewissen grad erwartet und sie nicht mehr der hinweis darauf sind, dass man eben vom optimum immer noch spürbar entfernt ist.
in beobachtung ihrer selbst
eure ag
Sonntag, 8. September 2013
viele wege - nur ein ziel?
es begegnet mir ein mensch. ich mag ihn. es scheint die sonne. ich freue mich. es beginnt zu regnen. ich schließe die augen und atme tief ein, ich genieße. ich sehe dir in die augen und du schaust zurück. es gibt etwas, das uns verbindet. wir gehen an einander vorbei und sehen uns nie wieder. ich bin müde, doch bleibe wach. ich beginne einen mir bisher bekannten ort mit anderen augen zu sehen. ich bin dankbar. ich bin immer noch müde. ich lege mich hin, schlafe und träume. als ich aufwache bin ich verwundert, dass die sonne so hell scheint. draußen ist es kalt. ich verschränke meine arme und gehe den weg, den ich schon tausende male gegangen bin. ich sehe viel neues, doch alles ist beim alten. ich freue mich über die vertrautheit. und über die kälte. auf der straße gegenüber geht ein freund. er sieht mich, winkt, wir lachen uns an, gehen auf einander zu, umarmen uns. wir sind uns wichtig. unsere wege trennen sich wieder. wichtig sein, heißt nicht immer beieinander zu bleiben. morgen sehen wir uns nicht wieder. vielleicht heute? wer weiß. ich rieche, dass es herbst wird. ich sehe, dass manche farben verblassen und andere erst zu leuchten beginnen. nicht alles ist dichotomie, doch alles antagonie, letzten endes. endlang beider pole führen wege irgendwo hin. auch ins glück?
a long way - manu delago feat. andreya triana
a long way - manu delago feat. andreya triana
Sonntag, 1. September 2013
Montag, 22. Juli 2013
Freitag, 19. Juli 2013
die gabe
ist dir schon einmal ein mensch begegnet, der etwas ganz besonderes konnte? etwas, das dich fasziniert und begeistert hat, dich bereichert hat, einfach nur so? ich meine jetzt nicht "etwas können" im sinn von kartentricks, saltos oder singen. ich meine vielmehr so etwas wie eine angeborene gabe, die einfach in jemandem ist, ohne anstrengung, und meist auch ohne dass der jenige sich dieser gabe bewusst ist.
mir sind in meinem leben glücklicherweise immer wieder menschen begegnet, die mich auf diese art und weise von sich eingenommen haben. bei manchen war ich einfach nur still fasziniert, bei manchen war ich vielleicht ein bisschen neidisch und bei wieder anderen wollte ich versuchen, mir ein stückchen dieser gabe anzueignen. eine dieser ganz besonderen gaben, ist die gabe zuzuhören. zuhören als ganz im gespräch aufgehen. weniger als stillschweigend beisitzender nicker. zuhören als wahrnehmen - nicht nur die worte, die mimik und die gestik, sondern auch das gefühl, das bei einem dabei ankommt. zuhören als versinken im moment, als verstehen und als abwarten, was kommt. nicht als sehen oder hören und einordnen. zuhören als beobachten und als ruhen lassen. zuhören auch als zurückgeben, was bei einem selbst angekommen ist. zuhören als respektieren des anderen und seiner ansichten, aber nicht als ausblenden des eigenen seins. zuhören als selbst-dabei-sein, nicht nur daneben stehen. zuhören als sich selbst einbringen, ohne den anderen dabei zu vergessen.
das ist die gabe des zuhörens. und auch, wenn es einige wenige glückliche menschen gibt, denen genau diese gabe auf diese weise in die wiege gelegt wurde, so heißt das nicht, dass wir diese gabe nicht auch erwerben könnten. und der, der diese gabe bei jemandem anderen beobachten durfte bzw. sie selbst im gespräch erfahren durfte, der wird verstehen, warum sich der lange und wahrscheinlich mühsame weg dorthin auch lohnen wird.
bereichert
eure ag
mir sind in meinem leben glücklicherweise immer wieder menschen begegnet, die mich auf diese art und weise von sich eingenommen haben. bei manchen war ich einfach nur still fasziniert, bei manchen war ich vielleicht ein bisschen neidisch und bei wieder anderen wollte ich versuchen, mir ein stückchen dieser gabe anzueignen. eine dieser ganz besonderen gaben, ist die gabe zuzuhören. zuhören als ganz im gespräch aufgehen. weniger als stillschweigend beisitzender nicker. zuhören als wahrnehmen - nicht nur die worte, die mimik und die gestik, sondern auch das gefühl, das bei einem dabei ankommt. zuhören als versinken im moment, als verstehen und als abwarten, was kommt. nicht als sehen oder hören und einordnen. zuhören als beobachten und als ruhen lassen. zuhören auch als zurückgeben, was bei einem selbst angekommen ist. zuhören als respektieren des anderen und seiner ansichten, aber nicht als ausblenden des eigenen seins. zuhören als selbst-dabei-sein, nicht nur daneben stehen. zuhören als sich selbst einbringen, ohne den anderen dabei zu vergessen.
das ist die gabe des zuhörens. und auch, wenn es einige wenige glückliche menschen gibt, denen genau diese gabe auf diese weise in die wiege gelegt wurde, so heißt das nicht, dass wir diese gabe nicht auch erwerben könnten. und der, der diese gabe bei jemandem anderen beobachten durfte bzw. sie selbst im gespräch erfahren durfte, der wird verstehen, warum sich der lange und wahrscheinlich mühsame weg dorthin auch lohnen wird.
bereichert
eure ag
Mittwoch, 3. Juli 2013
vielleicht ein stück vom glück
das geheimnis eines glücklichen lebens würden wir doch alle gerne kennen, oder nicht? und meistens stellen wir uns die frage, was uns denn zu unserem glück noch fehlt. und meine antwort lautet auf diese frage lautet: nichts. denn die meisten von uns haben schon alles, was uns glücklich machen könnte, nur nutzen wir es nicht. es ist ein bisschen so als hätten wir ein fahrrad, aber würden es lieber durch die stadt tragen als auf ihm zu fahren. wir haben alles was uns glücklich machen könnte, doch schauen entweder darüber hinweg oder tragen es mit uns herum und empfinden es sogar als last. das was uns zum glück "fehlt", ist oft nur der richtige blick auf das, was uns umgibt.
gerade in diesen tagen fällt mir mehr denn je auf wie viel der blick verändert. und mit "blick" meine ich hier nicht nur den winkel, sondern auch die achtsamkeit und aufmerksamkeit unseres blicks. ich lade jeden ein sich einfach einmal in einem ruhigen moment (ob in der natur, auf einer bank in der stadt, beim wandern durch die straßen oder eingekuschelt in die bettdecke im eigenen zimmer) alle sinn darauf zu richten, was einen umgibt. ganz und gar zu fühlen, zu sehen, zu hören und zu schmecken, was in und um einen selbst passiert. und die aufmerksamkeit auf all diese kleinigkeiten zu richten, die man im alltag so leicht übersieht, überhört, überfühlt oder überschmeckt. einfach einmal nur wahr- und aufzunehmen, was ist, sich nicht zu fragen wie und warum es ist und auch nicht wie es wird. und ich lade euch alle ein dieses wahrnehmen nach ein bisschen übung auf einen weiteren kontext zu übertragen - das größere umfeld, seine zwischenmenschlichen beziehungen, seine lebensumstände, seine gefühle. allein dieses spüren verbindet uns mehr mit der welt und uns selbst und sensibilisiert uns für das, was ist. und zumindest ich beginne im zuge dessen ganz von alleine zu bemerken wie faszinierend, einzigartig, bewundernswert und wertvoll die welt und die menschen um mich sind. es entwickelt sich aus der achtsamkeit eine spirale aus dankbarkeit und glück, die neue perspektiven eröffnet und aus den "lasten" des alltags potenzielle quellen des glücks macht.
ein lied auf das es sich zu achten lohnt:
dream of flying - brian crain
dem moment verhaftet
eure ag
gerade in diesen tagen fällt mir mehr denn je auf wie viel der blick verändert. und mit "blick" meine ich hier nicht nur den winkel, sondern auch die achtsamkeit und aufmerksamkeit unseres blicks. ich lade jeden ein sich einfach einmal in einem ruhigen moment (ob in der natur, auf einer bank in der stadt, beim wandern durch die straßen oder eingekuschelt in die bettdecke im eigenen zimmer) alle sinn darauf zu richten, was einen umgibt. ganz und gar zu fühlen, zu sehen, zu hören und zu schmecken, was in und um einen selbst passiert. und die aufmerksamkeit auf all diese kleinigkeiten zu richten, die man im alltag so leicht übersieht, überhört, überfühlt oder überschmeckt. einfach einmal nur wahr- und aufzunehmen, was ist, sich nicht zu fragen wie und warum es ist und auch nicht wie es wird. und ich lade euch alle ein dieses wahrnehmen nach ein bisschen übung auf einen weiteren kontext zu übertragen - das größere umfeld, seine zwischenmenschlichen beziehungen, seine lebensumstände, seine gefühle. allein dieses spüren verbindet uns mehr mit der welt und uns selbst und sensibilisiert uns für das, was ist. und zumindest ich beginne im zuge dessen ganz von alleine zu bemerken wie faszinierend, einzigartig, bewundernswert und wertvoll die welt und die menschen um mich sind. es entwickelt sich aus der achtsamkeit eine spirale aus dankbarkeit und glück, die neue perspektiven eröffnet und aus den "lasten" des alltags potenzielle quellen des glücks macht.
ein lied auf das es sich zu achten lohnt:
dream of flying - brian crain
dem moment verhaftet
eure ag
Abonnieren
Posts (Atom)
