es begegnet mir ein mensch. ich mag ihn. es scheint die sonne. ich freue mich. es beginnt zu regnen. ich schließe die augen und atme tief ein, ich genieße. ich sehe dir in die augen und du schaust zurück. es gibt etwas, das uns verbindet. wir gehen an einander vorbei und sehen uns nie wieder. ich bin müde, doch bleibe wach. ich beginne einen mir bisher bekannten ort mit anderen augen zu sehen. ich bin dankbar. ich bin immer noch müde. ich lege mich hin, schlafe und träume. als ich aufwache bin ich verwundert, dass die sonne so hell scheint. draußen ist es kalt. ich verschränke meine arme und gehe den weg, den ich schon tausende male gegangen bin. ich sehe viel neues, doch alles ist beim alten. ich freue mich über die vertrautheit. und über die kälte. auf der straße gegenüber geht ein freund. er sieht mich, winkt, wir lachen uns an, gehen auf einander zu, umarmen uns. wir sind uns wichtig. unsere wege trennen sich wieder. wichtig sein, heißt nicht immer beieinander zu bleiben. morgen sehen wir uns nicht wieder. vielleicht heute? wer weiß. ich rieche, dass es herbst wird. ich sehe, dass manche farben verblassen und andere erst zu leuchten beginnen. nicht alles ist dichotomie, doch alles antagonie, letzten endes. endlang beider pole führen wege irgendwo hin. auch ins glück?
a long way - manu delago feat. andreya triana
... am anfang war das wort ...
... am anfang war das wort ...
...WORT ...
hallo erst mal!
heute werden wir blog-technisch entjungfert und alle dürfen zusehn. wir hoffen es tut nicht so weh =D
ähm. also. eigentlich. wir wollen. also irgendwie. oder doch nicht. ganz eigentlich gehts uns nur ums bloggen, weil wir lustige ideen haben und sie gerne mit euch allen teilen wollen. wir mussten diesen weg einschlagen, da wir im reallife wenig erfolg damit hatten. es steht jedem frei jetzt zu gehen, uns anregungen zu übermitteln, oder still vor sich hin zu lachen. wir freuen uns über jeden, der die welt durch unsere augen sieht und alle, die mit uns eine neue stylische brille aussuchen gehen möchten.
...WORT ...
hallo erst mal!
heute werden wir blog-technisch entjungfert und alle dürfen zusehn. wir hoffen es tut nicht so weh =D
ähm. also. eigentlich. wir wollen. also irgendwie. oder doch nicht. ganz eigentlich gehts uns nur ums bloggen, weil wir lustige ideen haben und sie gerne mit euch allen teilen wollen. wir mussten diesen weg einschlagen, da wir im reallife wenig erfolg damit hatten. es steht jedem frei jetzt zu gehen, uns anregungen zu übermitteln, oder still vor sich hin zu lachen. wir freuen uns über jeden, der die welt durch unsere augen sieht und alle, die mit uns eine neue stylische brille aussuchen gehen möchten.
Sonntag, 8. September 2013
Sonntag, 1. September 2013
Montag, 22. Juli 2013
Freitag, 19. Juli 2013
die gabe
ist dir schon einmal ein mensch begegnet, der etwas ganz besonderes konnte? etwas, das dich fasziniert und begeistert hat, dich bereichert hat, einfach nur so? ich meine jetzt nicht "etwas können" im sinn von kartentricks, saltos oder singen. ich meine vielmehr so etwas wie eine angeborene gabe, die einfach in jemandem ist, ohne anstrengung, und meist auch ohne dass der jenige sich dieser gabe bewusst ist.
mir sind in meinem leben glücklicherweise immer wieder menschen begegnet, die mich auf diese art und weise von sich eingenommen haben. bei manchen war ich einfach nur still fasziniert, bei manchen war ich vielleicht ein bisschen neidisch und bei wieder anderen wollte ich versuchen, mir ein stückchen dieser gabe anzueignen. eine dieser ganz besonderen gaben, ist die gabe zuzuhören. zuhören als ganz im gespräch aufgehen. weniger als stillschweigend beisitzender nicker. zuhören als wahrnehmen - nicht nur die worte, die mimik und die gestik, sondern auch das gefühl, das bei einem dabei ankommt. zuhören als versinken im moment, als verstehen und als abwarten, was kommt. nicht als sehen oder hören und einordnen. zuhören als beobachten und als ruhen lassen. zuhören auch als zurückgeben, was bei einem selbst angekommen ist. zuhören als respektieren des anderen und seiner ansichten, aber nicht als ausblenden des eigenen seins. zuhören als selbst-dabei-sein, nicht nur daneben stehen. zuhören als sich selbst einbringen, ohne den anderen dabei zu vergessen.
das ist die gabe des zuhörens. und auch, wenn es einige wenige glückliche menschen gibt, denen genau diese gabe auf diese weise in die wiege gelegt wurde, so heißt das nicht, dass wir diese gabe nicht auch erwerben könnten. und der, der diese gabe bei jemandem anderen beobachten durfte bzw. sie selbst im gespräch erfahren durfte, der wird verstehen, warum sich der lange und wahrscheinlich mühsame weg dorthin auch lohnen wird.
bereichert
eure ag
mir sind in meinem leben glücklicherweise immer wieder menschen begegnet, die mich auf diese art und weise von sich eingenommen haben. bei manchen war ich einfach nur still fasziniert, bei manchen war ich vielleicht ein bisschen neidisch und bei wieder anderen wollte ich versuchen, mir ein stückchen dieser gabe anzueignen. eine dieser ganz besonderen gaben, ist die gabe zuzuhören. zuhören als ganz im gespräch aufgehen. weniger als stillschweigend beisitzender nicker. zuhören als wahrnehmen - nicht nur die worte, die mimik und die gestik, sondern auch das gefühl, das bei einem dabei ankommt. zuhören als versinken im moment, als verstehen und als abwarten, was kommt. nicht als sehen oder hören und einordnen. zuhören als beobachten und als ruhen lassen. zuhören auch als zurückgeben, was bei einem selbst angekommen ist. zuhören als respektieren des anderen und seiner ansichten, aber nicht als ausblenden des eigenen seins. zuhören als selbst-dabei-sein, nicht nur daneben stehen. zuhören als sich selbst einbringen, ohne den anderen dabei zu vergessen.
das ist die gabe des zuhörens. und auch, wenn es einige wenige glückliche menschen gibt, denen genau diese gabe auf diese weise in die wiege gelegt wurde, so heißt das nicht, dass wir diese gabe nicht auch erwerben könnten. und der, der diese gabe bei jemandem anderen beobachten durfte bzw. sie selbst im gespräch erfahren durfte, der wird verstehen, warum sich der lange und wahrscheinlich mühsame weg dorthin auch lohnen wird.
bereichert
eure ag
Mittwoch, 3. Juli 2013
vielleicht ein stück vom glück
das geheimnis eines glücklichen lebens würden wir doch alle gerne kennen, oder nicht? und meistens stellen wir uns die frage, was uns denn zu unserem glück noch fehlt. und meine antwort lautet auf diese frage lautet: nichts. denn die meisten von uns haben schon alles, was uns glücklich machen könnte, nur nutzen wir es nicht. es ist ein bisschen so als hätten wir ein fahrrad, aber würden es lieber durch die stadt tragen als auf ihm zu fahren. wir haben alles was uns glücklich machen könnte, doch schauen entweder darüber hinweg oder tragen es mit uns herum und empfinden es sogar als last. das was uns zum glück "fehlt", ist oft nur der richtige blick auf das, was uns umgibt.
gerade in diesen tagen fällt mir mehr denn je auf wie viel der blick verändert. und mit "blick" meine ich hier nicht nur den winkel, sondern auch die achtsamkeit und aufmerksamkeit unseres blicks. ich lade jeden ein sich einfach einmal in einem ruhigen moment (ob in der natur, auf einer bank in der stadt, beim wandern durch die straßen oder eingekuschelt in die bettdecke im eigenen zimmer) alle sinn darauf zu richten, was einen umgibt. ganz und gar zu fühlen, zu sehen, zu hören und zu schmecken, was in und um einen selbst passiert. und die aufmerksamkeit auf all diese kleinigkeiten zu richten, die man im alltag so leicht übersieht, überhört, überfühlt oder überschmeckt. einfach einmal nur wahr- und aufzunehmen, was ist, sich nicht zu fragen wie und warum es ist und auch nicht wie es wird. und ich lade euch alle ein dieses wahrnehmen nach ein bisschen übung auf einen weiteren kontext zu übertragen - das größere umfeld, seine zwischenmenschlichen beziehungen, seine lebensumstände, seine gefühle. allein dieses spüren verbindet uns mehr mit der welt und uns selbst und sensibilisiert uns für das, was ist. und zumindest ich beginne im zuge dessen ganz von alleine zu bemerken wie faszinierend, einzigartig, bewundernswert und wertvoll die welt und die menschen um mich sind. es entwickelt sich aus der achtsamkeit eine spirale aus dankbarkeit und glück, die neue perspektiven eröffnet und aus den "lasten" des alltags potenzielle quellen des glücks macht.
ein lied auf das es sich zu achten lohnt:
dream of flying - brian crain
dem moment verhaftet
eure ag
gerade in diesen tagen fällt mir mehr denn je auf wie viel der blick verändert. und mit "blick" meine ich hier nicht nur den winkel, sondern auch die achtsamkeit und aufmerksamkeit unseres blicks. ich lade jeden ein sich einfach einmal in einem ruhigen moment (ob in der natur, auf einer bank in der stadt, beim wandern durch die straßen oder eingekuschelt in die bettdecke im eigenen zimmer) alle sinn darauf zu richten, was einen umgibt. ganz und gar zu fühlen, zu sehen, zu hören und zu schmecken, was in und um einen selbst passiert. und die aufmerksamkeit auf all diese kleinigkeiten zu richten, die man im alltag so leicht übersieht, überhört, überfühlt oder überschmeckt. einfach einmal nur wahr- und aufzunehmen, was ist, sich nicht zu fragen wie und warum es ist und auch nicht wie es wird. und ich lade euch alle ein dieses wahrnehmen nach ein bisschen übung auf einen weiteren kontext zu übertragen - das größere umfeld, seine zwischenmenschlichen beziehungen, seine lebensumstände, seine gefühle. allein dieses spüren verbindet uns mehr mit der welt und uns selbst und sensibilisiert uns für das, was ist. und zumindest ich beginne im zuge dessen ganz von alleine zu bemerken wie faszinierend, einzigartig, bewundernswert und wertvoll die welt und die menschen um mich sind. es entwickelt sich aus der achtsamkeit eine spirale aus dankbarkeit und glück, die neue perspektiven eröffnet und aus den "lasten" des alltags potenzielle quellen des glücks macht.
ein lied auf das es sich zu achten lohnt:
dream of flying - brian crain
dem moment verhaftet
eure ag
Freitag, 28. Juni 2013
ich auf shutter island
ich komme mir gerade vor, als wäre ich selbst auf shutter island. nicht zu wissen ob man verrückt ist, ob man sich selbst noch glauben kann. es fühlt sich an als würde jemand in meinem kopf pausenlos karussell fahren. alles dreht sich. die gretchenfrage des films: "Was wäre schlimmer: Zu leben wie ein Monster, oder als guter Mann zu sterben?" beschäftigt mich momentan mehr denn je. die begriffe wie monster oder guter mann passen zwar nicht ganz auf meine situation, aber die freie interpretation dieser frage, gibt mir zu denken:
ich bin anders. ich bin besonders. ich bin extra. nicht normal. nicht passend. kompliziert und oder komplex. nicht einfach. eine herausforderung. im sozialen alltag ecke ich an. ich bin nicht mainstream. nicht typisch. das macht mir gerade jetzt zu schaffen. ich gestalte mein leben irgendwie anders. so kommt es mir zumindest vor. (wahrscheinlich kommt das vielen oder sogar jedem so vor) mir sind andere dinge wichtig. vieles ist mir oft zu banal. ich bewege mich auf einem anderen level. nicht besser oder schlechter. einfach anders. doch so einfach ist das nicht. wenn man sich nicht in seiner eigenen nische bewegt und sich mit den wenigen gleichgesinnten austauscht, die man in seinem leben bisher gefunden hat, dann wird interaktion zur aufgabe. zu einer herausforderung. es ist eben nicht einfach, anders zu sein. es besteht eine bringschuld. abweichung muss angepasst werden, oder zumindest erkärt und verständlich gemacht werden. das braucht zeit. und kraft. kraft, die ich momentan nicht immer aufbringen kann.
ich möchte wirklich nicht den eindruck erwecken, dass es nur mir so geht und ich so ach, besonders bin. ich möchte nur aus meiner erfahrung erzählen. so viel zur klarstellung, zur sozial verträglichen erklärung.
es kommt mir vor wie ein drahseilakt. eine gratwanderung zwischen zwei welten. einer "mainstream" welt. einer ohne ecken und kanten. eine in der sich alle treffen sollten. eine die einfach ist. eine in der alle platz haben. und meiner eigenen welt. wo ich vollkommen ich selbst sein kann. wo ich als ganzes platz habe und nicht nur in der "vertäglichen" version. meine welt in der meine werte ganz oben stehen. darin haben natürlich auch andere platz. es geht nicht nur um mich allein. sondern um das bild von mir. authentizität lässt sich nicht immer in beiden welten wahren. kann ich in jeder welt alles von mir geben oder muss ich mich, meine person, meine persönlichkeit, meine ansichten zensieren. oberflächlichkeit dominiert in einer welt für alle.
die frage, die leo stellt, die ich mir stelle: wäre es nicht einfacher in der oberflächlichen welt zu leben? wäre es nicht einfacher mit dem strom zu schwimmen, als immer nur dagegen? wäre es nicht einfacher, wenn man sich anpasst und anschluss findet? wäre einfacher nicht besser?
vielleicht ist das problem nur in meinem kopf. vielleicht nur eine fantasie. vielleicht habe ich mir selbst eine geschichte ausgedacht um der realität zu entfliehen. am ende ist es aber vielleicht doch eine entscheidung: mich selbst zu verraten oder sozialen selbstmord zu begehen.
selbst wenn einfacher besser wäre, kann ich nicht sagen, was die einfachere entscheidung wäre...
se
ich bin anders. ich bin besonders. ich bin extra. nicht normal. nicht passend. kompliziert und oder komplex. nicht einfach. eine herausforderung. im sozialen alltag ecke ich an. ich bin nicht mainstream. nicht typisch. das macht mir gerade jetzt zu schaffen. ich gestalte mein leben irgendwie anders. so kommt es mir zumindest vor. (wahrscheinlich kommt das vielen oder sogar jedem so vor) mir sind andere dinge wichtig. vieles ist mir oft zu banal. ich bewege mich auf einem anderen level. nicht besser oder schlechter. einfach anders. doch so einfach ist das nicht. wenn man sich nicht in seiner eigenen nische bewegt und sich mit den wenigen gleichgesinnten austauscht, die man in seinem leben bisher gefunden hat, dann wird interaktion zur aufgabe. zu einer herausforderung. es ist eben nicht einfach, anders zu sein. es besteht eine bringschuld. abweichung muss angepasst werden, oder zumindest erkärt und verständlich gemacht werden. das braucht zeit. und kraft. kraft, die ich momentan nicht immer aufbringen kann.
ich möchte wirklich nicht den eindruck erwecken, dass es nur mir so geht und ich so ach, besonders bin. ich möchte nur aus meiner erfahrung erzählen. so viel zur klarstellung, zur sozial verträglichen erklärung.
es kommt mir vor wie ein drahseilakt. eine gratwanderung zwischen zwei welten. einer "mainstream" welt. einer ohne ecken und kanten. eine in der sich alle treffen sollten. eine die einfach ist. eine in der alle platz haben. und meiner eigenen welt. wo ich vollkommen ich selbst sein kann. wo ich als ganzes platz habe und nicht nur in der "vertäglichen" version. meine welt in der meine werte ganz oben stehen. darin haben natürlich auch andere platz. es geht nicht nur um mich allein. sondern um das bild von mir. authentizität lässt sich nicht immer in beiden welten wahren. kann ich in jeder welt alles von mir geben oder muss ich mich, meine person, meine persönlichkeit, meine ansichten zensieren. oberflächlichkeit dominiert in einer welt für alle.
die frage, die leo stellt, die ich mir stelle: wäre es nicht einfacher in der oberflächlichen welt zu leben? wäre es nicht einfacher mit dem strom zu schwimmen, als immer nur dagegen? wäre es nicht einfacher, wenn man sich anpasst und anschluss findet? wäre einfacher nicht besser?
vielleicht ist das problem nur in meinem kopf. vielleicht nur eine fantasie. vielleicht habe ich mir selbst eine geschichte ausgedacht um der realität zu entfliehen. am ende ist es aber vielleicht doch eine entscheidung: mich selbst zu verraten oder sozialen selbstmord zu begehen.
selbst wenn einfacher besser wäre, kann ich nicht sagen, was die einfachere entscheidung wäre...
se
Samstag, 15. Juni 2013
blowing the whistle
petzeeeee!!! ein schlimmes schimpfwort unserer kindheit. und heute? heute wird nicht mehr gepetzt. zumindest nicht so, dass es jemand merkt. und petzen, das gehört sich ja auch nicht... eigentlich...oder?
ich finde doch. ich behaupte sogar es gibt situationen, wo man als erwachsener dazu verpflichtet ist, zu petzen. auch, wenn es schwer fällt. was es besonders dann tut, wenn man sich an den fingerzeig der spielgefährten von damals erinnert, der dann zum einsatz kam, wenn eine petze entlarvt wurde. petzen ist deshalb so verpöhnt, weil es dem verpetzten nicht die möglichkeit gibt, sich vor denen zu rechtfertigen, denen man in irgendeinerweise geschadet hat und die meist auf der selben (hierarchischen) ebene sind wie der verpetzte. wird jemand verpetzt, muss er sich sofort vor einer "höheren instanz" rechtfertigen, die immer am längeren hebel sitzt. der verpetzte kann nur noch verlieren. genauso hat auch die petze meistens verloren - an achtung vor den anderen.
natürlich gehört es sich als erwachsener, nicht bei erster gelegenheit die macht eines mächtigeren für seine zwecke zu missbrauchen, um einen andereren zu sanktionieren. selbstverständlich gehört es zum erwachsenen umgang mit schwierigkeiten, dass man sich zuerst persönlich mit dem problemverursacher auseinandersetzt und eine offene kommunikation verfolgt. trotzdem kann es passieren, dass diese kommunikation scheitert. vielleicht, weil der andere sich ihr verweigert, vielleicht weil der andere sich nicht nicht ändern will oder kann. ist das der fall, dann wird es manchmal zeit zu petzen. vor allem dann, wenn nicht man selbst, sondern auch andere unter dem zu verpetzenden leiden und diesem machtlos gegenüber stehen. dann glaube ich, ist es fast schon pflicht der zivilcourage, "the whistle zu blowen" - whistle blowing 2.0 sozusagen, in zweiter instanz, wenn alles andere gescheitert ist.
wenn ein anderer bewusst schadet, sich keines besseren belehren lässt und die eigene macht oder die macht der gruppe nicht ausreicht ihn dazu zu motivieren sein verhalten zu ändern, dann erscheint mir whistleblowing sogar ein sehr geeignetes instrument, das schlussendlich sogar zu einer produktiven lösung führen kann. weil es eine lösungssuche manchen härtefällen erst möglich macht, dadurch, dass die macht des hierarchisch höherstehenden die strukturen aufbricht, die vorher schädlich waren.
dafür müssen wir aber unser kindheitstrauma ablegen und uns überwinden, um am ende vielleicht zu bemerken, dass niemand mit dem finger auf uns zeigt - im gegenteil: dass es sogar einige gibt, die uns dankbar sind.
seid gegrüßt
eure ag
ich finde doch. ich behaupte sogar es gibt situationen, wo man als erwachsener dazu verpflichtet ist, zu petzen. auch, wenn es schwer fällt. was es besonders dann tut, wenn man sich an den fingerzeig der spielgefährten von damals erinnert, der dann zum einsatz kam, wenn eine petze entlarvt wurde. petzen ist deshalb so verpöhnt, weil es dem verpetzten nicht die möglichkeit gibt, sich vor denen zu rechtfertigen, denen man in irgendeinerweise geschadet hat und die meist auf der selben (hierarchischen) ebene sind wie der verpetzte. wird jemand verpetzt, muss er sich sofort vor einer "höheren instanz" rechtfertigen, die immer am längeren hebel sitzt. der verpetzte kann nur noch verlieren. genauso hat auch die petze meistens verloren - an achtung vor den anderen.
natürlich gehört es sich als erwachsener, nicht bei erster gelegenheit die macht eines mächtigeren für seine zwecke zu missbrauchen, um einen andereren zu sanktionieren. selbstverständlich gehört es zum erwachsenen umgang mit schwierigkeiten, dass man sich zuerst persönlich mit dem problemverursacher auseinandersetzt und eine offene kommunikation verfolgt. trotzdem kann es passieren, dass diese kommunikation scheitert. vielleicht, weil der andere sich ihr verweigert, vielleicht weil der andere sich nicht nicht ändern will oder kann. ist das der fall, dann wird es manchmal zeit zu petzen. vor allem dann, wenn nicht man selbst, sondern auch andere unter dem zu verpetzenden leiden und diesem machtlos gegenüber stehen. dann glaube ich, ist es fast schon pflicht der zivilcourage, "the whistle zu blowen" - whistle blowing 2.0 sozusagen, in zweiter instanz, wenn alles andere gescheitert ist.
wenn ein anderer bewusst schadet, sich keines besseren belehren lässt und die eigene macht oder die macht der gruppe nicht ausreicht ihn dazu zu motivieren sein verhalten zu ändern, dann erscheint mir whistleblowing sogar ein sehr geeignetes instrument, das schlussendlich sogar zu einer produktiven lösung führen kann. weil es eine lösungssuche manchen härtefällen erst möglich macht, dadurch, dass die macht des hierarchisch höherstehenden die strukturen aufbricht, die vorher schädlich waren.
dafür müssen wir aber unser kindheitstrauma ablegen und uns überwinden, um am ende vielleicht zu bemerken, dass niemand mit dem finger auf uns zeigt - im gegenteil: dass es sogar einige gibt, die uns dankbar sind.
seid gegrüßt
eure ag
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