was bedeutet der steinige weg? bedeutet ein steiniger weg im leben, dass man aufhören oder weiter machen soll? sind hindernisse ein zeichen, dass wir am falschen oder am richtigen weg sind? und heißen schwierigkeiten, dass wir nie ankommen oder bald da sein werden?
ich weiß es nicht. doch lange habe ich geglaubt, der gute weg muss einfach sein. ich habe geglaubt, das gute fließe von selbst und verlange einem kaum etwas ab. aber vielleicht liege ich falsch. vielleicht ist es so, dass plötzliche hindernisse auf einem bisher komplikationslosen weg dazu da sind uns zu prüfen. dazu da, um zu sehen, ob wir auch für das, was nach dem steinigen weg, dem steilen tal oder dem tiefen fluss kommt, bereit und stark genug sind. vielleicht sind diese hürden dazu da, dass wir alles, was wir bisher auf unserem weg gelernt haben noch einmal verinnerlichen, um es dann dazu zu nutzen; um das gute, das auf uns wartet, zu verstehen, genießen und erhalten zu können.
und trotzdem stehe ich hier, in mitten einer steinwüste, und frage mich, ob sich die mühe lohnt. ich zweifle, ob ich hierher gehöre. ob es das ziel, das ich suche überhaupt gibt. ob widerstand ein glück oder ein fluch ist. und ich frage mich, ob ich stark genug bin, auf meinem weg genug gelernt habe, bereit bin genug zu opfern, um das alles hinter mir zu lassen. die antwort auf diese fragen werde ich erst haben, wenn ich meinen weg weiter und vielleicht sogar bis zu ende gegangen bin. es bleibt mir nichts als nach zeichen zu suchen und zu vertrauen, dass sie mir den weg deuten werden, den es sich zu gehen lohnt. und für den moment bleibt mir nichts als daran zu glauben, dass das meine große prüfung ist, die es zu bestehen gilt.
aus der wüste,
eure ag
... am anfang war das wort ...
... am anfang war das wort ...
...WORT ...
hallo erst mal!
heute werden wir blog-technisch entjungfert und alle dürfen zusehn. wir hoffen es tut nicht so weh =D
ähm. also. eigentlich. wir wollen. also irgendwie. oder doch nicht. ganz eigentlich gehts uns nur ums bloggen, weil wir lustige ideen haben und sie gerne mit euch allen teilen wollen. wir mussten diesen weg einschlagen, da wir im reallife wenig erfolg damit hatten. es steht jedem frei jetzt zu gehen, uns anregungen zu übermitteln, oder still vor sich hin zu lachen. wir freuen uns über jeden, der die welt durch unsere augen sieht und alle, die mit uns eine neue stylische brille aussuchen gehen möchten.
...WORT ...
hallo erst mal!
heute werden wir blog-technisch entjungfert und alle dürfen zusehn. wir hoffen es tut nicht so weh =D
ähm. also. eigentlich. wir wollen. also irgendwie. oder doch nicht. ganz eigentlich gehts uns nur ums bloggen, weil wir lustige ideen haben und sie gerne mit euch allen teilen wollen. wir mussten diesen weg einschlagen, da wir im reallife wenig erfolg damit hatten. es steht jedem frei jetzt zu gehen, uns anregungen zu übermitteln, oder still vor sich hin zu lachen. wir freuen uns über jeden, der die welt durch unsere augen sieht und alle, die mit uns eine neue stylische brille aussuchen gehen möchten.
Donnerstag, 3. April 2014
Donnerstag, 27. März 2014
...und irgendwie macht alles sinn
und ich hab mich heute noch gewundert, warum gerade heute alle so nett zu mir sind. warum alle den heutigen tag für mich so schön machen und es mir so einfach machen glücklich zu sein. mich einfach zu erfreuen, an den kleinen dingen des lebens. so voller energie zu sein. ohne bestimmten grund und ganz ohne bestimmtes ziel. ich hab es merkwürdig gefunden. alle waren irgendwie so anders. ganz besonders. ganz besonders freundlich. haben mich besonders behandelt. und so hab auch ich mich besonders gefühlt. und ich hab mich dabei noch gefragt, was ich mit dieser energie und der freude anstellen soll. ich hab sie versucht zu teilen und alles zurückzugeben, was sie mir heute geschenkt haben. doch es fühlte sich immer noch komisch an. anders als sonst. es war im prinzip kein guter tag. er ist erst besonders und gut durch die menschen geworden, die mich heute ein stück begleitet haben. und ich dachte noch warum. ich wurde dieses gefühl nicht los. warum ich. warum heute. warum bekomme ich heute die ganzen guten energien ab. warum ist mir die weltenseele heute so wohlgesonnen. und auf einmal hat alles sinn gemacht. gerade heute hab ich es gebraucht.
DANKE,
se
DANKE,
se
Dienstag, 18. März 2014
Freitag, 7. März 2014
du sollst...
du sollst, wir müssen, ich muss, ihr sollt...
es scheint mir manchmal so als würde das meiste in meinem leben zur pflicht verkommen. als gäbe es nur mehr die normen und regeln, denen ich verzweifelt hinterherzuhechten versuche, um mithalten zu können im kampf um das geglückte leben. es scheint mir so, als ließe ich mich manchmal nicht mehr von meiner inneren stimme, meinen idealen und wünschen lenken, sondern eher so, als wäre mein einziges bestreben, mich dem druck des sollens und müssens so gut wie möglich zu fügen.
und gerade in diesem moment bin ich gewillt mich aus diesem alltagstrott von sollen und müssen zu befreien und wieder zu einem wollen zu gelangen. denn ich bin zu dem schluss gelangt, dass der weg des geringsten widerstands für mich der ist, der mir am meisten abverlangt. es ist ein irrglaube, dass das sich-fügen, das mit-dem-strom-schwimmen, das wie-alle-sein-versuchen uns unsere kräfte für andere dinge aufspart. denn irgendwann, früher oder später, wird man müde in dieser mühle des alltäglichen täglichen lebens. früher oder später verblasst der wunsch nach anderen dingen, bis nur noch das übrig bleibt, was alle sind. man ertränkt seine eigenen lebensgeister im brunnen des normalen. und letztlich gewinnt man nichts, denn: "der sieger bleibt allein" (paulo coelho).
in diesem moment beschließe ich von neuem ich selbst zu sein und ich selbst zu werden, so gut es geht. ich möchte wieder wach werden, möchte kräfte finden, und will vergessen, wie es ist den weg zu gehen, der mit dem wegweiser "sollen" versehen ist. ich werde von nun an nur noch die abzweigungen nehmen, die mich auf den pfad des wollens weisen. ich will meine ideale nicht mehr verraten, weil ich weiß, dass daraus nichts gutes entsteht. ich will wieder wissen, wer ich bin und will auch anderen als dieses ich gegenüber treten. ich will wieder sicher werden, in dem was ich tue und was ich bin. mir und allen, die ich liebe, wegen.
gewillt,
eure ag
es scheint mir manchmal so als würde das meiste in meinem leben zur pflicht verkommen. als gäbe es nur mehr die normen und regeln, denen ich verzweifelt hinterherzuhechten versuche, um mithalten zu können im kampf um das geglückte leben. es scheint mir so, als ließe ich mich manchmal nicht mehr von meiner inneren stimme, meinen idealen und wünschen lenken, sondern eher so, als wäre mein einziges bestreben, mich dem druck des sollens und müssens so gut wie möglich zu fügen.
und gerade in diesem moment bin ich gewillt mich aus diesem alltagstrott von sollen und müssen zu befreien und wieder zu einem wollen zu gelangen. denn ich bin zu dem schluss gelangt, dass der weg des geringsten widerstands für mich der ist, der mir am meisten abverlangt. es ist ein irrglaube, dass das sich-fügen, das mit-dem-strom-schwimmen, das wie-alle-sein-versuchen uns unsere kräfte für andere dinge aufspart. denn irgendwann, früher oder später, wird man müde in dieser mühle des alltäglichen täglichen lebens. früher oder später verblasst der wunsch nach anderen dingen, bis nur noch das übrig bleibt, was alle sind. man ertränkt seine eigenen lebensgeister im brunnen des normalen. und letztlich gewinnt man nichts, denn: "der sieger bleibt allein" (paulo coelho).
in diesem moment beschließe ich von neuem ich selbst zu sein und ich selbst zu werden, so gut es geht. ich möchte wieder wach werden, möchte kräfte finden, und will vergessen, wie es ist den weg zu gehen, der mit dem wegweiser "sollen" versehen ist. ich werde von nun an nur noch die abzweigungen nehmen, die mich auf den pfad des wollens weisen. ich will meine ideale nicht mehr verraten, weil ich weiß, dass daraus nichts gutes entsteht. ich will wieder wissen, wer ich bin und will auch anderen als dieses ich gegenüber treten. ich will wieder sicher werden, in dem was ich tue und was ich bin. mir und allen, die ich liebe, wegen.
gewillt,
eure ag
Dienstag, 18. Februar 2014
selbstexperiment
zwei selbstversuche - eine suche nach dem eigenen kern. sehen, was bleibt, wenn man die parameter verändert. schauen, was übrig bleibt, wenn man selbst nicht mehr weiß, worauf man sich verlassen kann.
ich schaue in den spiegel und bin mir fremd. immer noch, auch nach fast vier wochen, wenn auch nicht mehr so sehr wie am anfang. ich bin blond. ich selbst vergesse es immer wieder, doch der spiegel erinnert mich daran. kurz erschrecken und sich anschließend fragen: wer bin ich denn eigentlich? und die antwort auf diese frage beginnt - so banal es scheinen mag - schon bei der haarfarbe. ich bin blond, gerade jetzt, weil es ein experiment ist, weil ich wissen will, wie es ist blond zu sein, wie andere sind, wenn ich blond bin. ich stelle fest, dass sich weniger verändert als ich vermutet hätte, stelle aber fest, dass nicht alles gleich bleibt. ich bemerke, dass männer aus der entfernung uninteressierter scheinen. vielleicht, weil ich nicht der typ für blond bin. merke aber auch, dass sie aus der nähe, im gespräch, mehr interessiert scheinen, als sonst. vielleicht ist aber auch das gespräch interessant, nicht die haarfarbe. vielleicht ist aber auch der verquere mix aus meiner persönlichkeit und meiner haarfarbe das, was interessant macht.
ich bin blond. eine möglichkeit mich von mir selbst zu distanzieren und festzustellen, dass ich zu mir zurück möchte, wieder in meine nähe, und doch nicht weiß, wo dieses ich denn eigentlich genau gerade ist, wo ich suchen muss, um fündig zu werden. ich gehe einen schritt weiter, verabschiede mich von dem parameter "gewohntes umfeld", das meinen körper einsperrt, das mein wahres ich aber schon längst verlassen zu haben scheint.
ich gehe auf reisen, nur ich, allein. die erwartete einsamkeit tritt nicht ein, obwohl ich anfangs immer noch das gefühl habe, nicht bei mir selbst zu sein. ich fahre durch einöden, menschenlosigkeit und genieße die selbe. acht tage ohne vertrautes und vertraute. acht tage nur ich, oder das was von mir übrig bleibt. langsam scheint das glück zurückzukommen, für momente, erst kurz, um gleich wieder zu verschwinden. dann länger, um ein bisschen zu bleiben.
überraschende einsichten in das eigene leben, in das, was ich glaubte zu sein. keine langeweile, kein bereuen kommt auf. alleine sein ist so schön, wie ich es mir vorgestellt hatte und es gelingt so leicht, wie ich es mir gewünscht hatte. ich habe zeit festzustellen, dass ich mich nicht einfach nicht leiden kann, sondern dass ich einfach nur müde bin. habe aber auch zeit mich von dieser müdigkeit zu lösen und träume wieder erwachen zu lassen. die kraft, die ich nicht mehr hatte, kommt nun von außen, füllt mich auf. doch ich merke, ich bin darauf angewiesen. bemerke, dass ich im augenblick nicht selbst quell meiner kraft sein kann und weiß, dass etwas anders werden muss. wie anders, darüber denke ich nicht nach.
who you are - it's okay not to be okay.
but change it if you can.
eure ag
ich schaue in den spiegel und bin mir fremd. immer noch, auch nach fast vier wochen, wenn auch nicht mehr so sehr wie am anfang. ich bin blond. ich selbst vergesse es immer wieder, doch der spiegel erinnert mich daran. kurz erschrecken und sich anschließend fragen: wer bin ich denn eigentlich? und die antwort auf diese frage beginnt - so banal es scheinen mag - schon bei der haarfarbe. ich bin blond, gerade jetzt, weil es ein experiment ist, weil ich wissen will, wie es ist blond zu sein, wie andere sind, wenn ich blond bin. ich stelle fest, dass sich weniger verändert als ich vermutet hätte, stelle aber fest, dass nicht alles gleich bleibt. ich bemerke, dass männer aus der entfernung uninteressierter scheinen. vielleicht, weil ich nicht der typ für blond bin. merke aber auch, dass sie aus der nähe, im gespräch, mehr interessiert scheinen, als sonst. vielleicht ist aber auch das gespräch interessant, nicht die haarfarbe. vielleicht ist aber auch der verquere mix aus meiner persönlichkeit und meiner haarfarbe das, was interessant macht.
ich bin blond. eine möglichkeit mich von mir selbst zu distanzieren und festzustellen, dass ich zu mir zurück möchte, wieder in meine nähe, und doch nicht weiß, wo dieses ich denn eigentlich genau gerade ist, wo ich suchen muss, um fündig zu werden. ich gehe einen schritt weiter, verabschiede mich von dem parameter "gewohntes umfeld", das meinen körper einsperrt, das mein wahres ich aber schon längst verlassen zu haben scheint.
ich gehe auf reisen, nur ich, allein. die erwartete einsamkeit tritt nicht ein, obwohl ich anfangs immer noch das gefühl habe, nicht bei mir selbst zu sein. ich fahre durch einöden, menschenlosigkeit und genieße die selbe. acht tage ohne vertrautes und vertraute. acht tage nur ich, oder das was von mir übrig bleibt. langsam scheint das glück zurückzukommen, für momente, erst kurz, um gleich wieder zu verschwinden. dann länger, um ein bisschen zu bleiben.
überraschende einsichten in das eigene leben, in das, was ich glaubte zu sein. keine langeweile, kein bereuen kommt auf. alleine sein ist so schön, wie ich es mir vorgestellt hatte und es gelingt so leicht, wie ich es mir gewünscht hatte. ich habe zeit festzustellen, dass ich mich nicht einfach nicht leiden kann, sondern dass ich einfach nur müde bin. habe aber auch zeit mich von dieser müdigkeit zu lösen und träume wieder erwachen zu lassen. die kraft, die ich nicht mehr hatte, kommt nun von außen, füllt mich auf. doch ich merke, ich bin darauf angewiesen. bemerke, dass ich im augenblick nicht selbst quell meiner kraft sein kann und weiß, dass etwas anders werden muss. wie anders, darüber denke ich nicht nach.
who you are - it's okay not to be okay.
but change it if you can.
eure ag
Dienstag, 7. Januar 2014
Montag, 23. Dezember 2013
Selbstexperiment - 24h Party
Die Zeit war wieder einmal reif für ein Sozialexperiment und so beschlossen wir am 21.12. einmal mehr ein solches zu wagen. Die selbstauferlegten Bedingungen lauteten wie folgt:
- 24 Stunden kein Schlaf
- 24 Einheiten Alkohol, im Idealfall eine Einheit (entspricht einem Glas/einer Tasse) pro Stunde
Voll motiviert und nüchtern starteten wir unser Experiment am 21.12. um 09:00h morgens. Neben einem ausgiebigen Frühstück gab es die erste Einheit Alkohol in Form von Prosecco und Wein, nachdem unser ambitionierter Plan Tee mit Rum zu trinken aus geschmacklichen Gründen gescheitert war. In Stunde 2 entfaltete sich langsam die erste Wirkung des Alkohols, was zu philosophischen Gesprächen abgelöst von Lachflashs führte. Trotzdem gingen wir unseren Alltagsaufgaben wie einkaufen, Müll hinaustragen, Fenster putzen, Garderobeständer zusammenbauen und Gast empfangen wie gewohnt nach. Zu dritt bereiteten wir dann unser Mittagessen und den notwendigen Vorrat an Glühwein zu. Nach Genuss desselben legten wir eine Pause ein und uns nieder - die Augen stets geöffnet und gebannt auf den Film "New Year's Eve" gerichtet. Währenddessen wurde getrunken, gegessen, gekuschelt, gefüßelt und getatscht, danach der Film besprochen und M. unterbrochen (ähnlich seinem Fuß). In Stunde 9 bezeugen die Aufzeichnungen, dass M. telefonierte, damit endet das Protokoll. Die Bilder dokumentieren allerdings, dass wir danach eislaufen waren. Der Glühwein (in der Thermoskanne) und ein weiterer Gast M. waren auch dabei. Unverletzt benutzten wir anschließend ein öffentliches Transportmittel hin zu einem im Umland gelegenen Christkindlmarkt. Dort - Überraschung - machten wir Bekanntschaft mit weiterem Glühwein. Noch ein Gast, S., stieß auch dazu und half uns beim Essen und Trinken. Um 22 Uhr, nach 13 Stunden Experiment, kehrten wir wieder ohne unsere Gefährten, M. und S., in die Stadt zurück - die Agse blieb stark.
Um halb 12 nachts kamen die ersten Schwierigkeiten auf uns zu: wir waren müde. Unsere Körper waren kurz davor aufzugeben. Wir kämpften u.a. mit Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Unterkühlung, Katerstimmung und Kopfschmerzen. Doch wir zögerten nicht bis ans letzte zu gehen und all unsere Ressourcen auszuschöpfen. Gemeinsam beschlossen wir dem Alkohol abzuschwören, um den erfolgreichen Abschluss des Experiments zu ermöglichen. Einerseits, weil uns grausten und andererseits, weil der Alkohol uns müde zu machen versuchte. Um ca. halb 1 nachts schleppten wir uns unsere müden Körper in die Eiseskälte und suchten Zuflucht im einem von Partypeople wimmelnden Tanzlokal, St. Nachdem wir unser Gehör verloren und Freunde gefunden hatten, waren unsere Energiespeicher wieder aufgefüllt. Gedopt mit einem coffeinhaltigen Getränk, konnte uns nichts mehr aufhalten - wir waren zurück! Die nächsten vier Stunden wurden durchtanzt. Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle: St., R., M., M., St., D. Unsere Freunde gaben nach und nach auf, doch wir ließen uns nur von einem - dem DJ und der vierten Runde von "Proud Mary" - aussigrausen. Gegen 5 Uhr morgens traten wir die Heimreise an. Obwohl ma no weitermachen hatten kennen halt, hammas na decht nit getun, weils eh koaner gsegn hatt. Nach etwa 20,5 Stunden Party legten wir uns erneut, diesmal getrennt und ohne M., nieder und damit auch das Experiment. Die fehlenden dreieinhalb Stunden holen wir beizeiten nach. Wir freuen uns .... - na, mia brauchen niemanden. Machts gut! Bildmaterial gibt es auf Nachfrage,
wir verbleiben nüchtern und schüchtern,
die Agse
- 24 Stunden kein Schlaf
- 24 Einheiten Alkohol, im Idealfall eine Einheit (entspricht einem Glas/einer Tasse) pro Stunde
Voll motiviert und nüchtern starteten wir unser Experiment am 21.12. um 09:00h morgens. Neben einem ausgiebigen Frühstück gab es die erste Einheit Alkohol in Form von Prosecco und Wein, nachdem unser ambitionierter Plan Tee mit Rum zu trinken aus geschmacklichen Gründen gescheitert war. In Stunde 2 entfaltete sich langsam die erste Wirkung des Alkohols, was zu philosophischen Gesprächen abgelöst von Lachflashs führte. Trotzdem gingen wir unseren Alltagsaufgaben wie einkaufen, Müll hinaustragen, Fenster putzen, Garderobeständer zusammenbauen und Gast empfangen wie gewohnt nach. Zu dritt bereiteten wir dann unser Mittagessen und den notwendigen Vorrat an Glühwein zu. Nach Genuss desselben legten wir eine Pause ein und uns nieder - die Augen stets geöffnet und gebannt auf den Film "New Year's Eve" gerichtet. Währenddessen wurde getrunken, gegessen, gekuschelt, gefüßelt und getatscht, danach der Film besprochen und M. unterbrochen (ähnlich seinem Fuß). In Stunde 9 bezeugen die Aufzeichnungen, dass M. telefonierte, damit endet das Protokoll. Die Bilder dokumentieren allerdings, dass wir danach eislaufen waren. Der Glühwein (in der Thermoskanne) und ein weiterer Gast M. waren auch dabei. Unverletzt benutzten wir anschließend ein öffentliches Transportmittel hin zu einem im Umland gelegenen Christkindlmarkt. Dort - Überraschung - machten wir Bekanntschaft mit weiterem Glühwein. Noch ein Gast, S., stieß auch dazu und half uns beim Essen und Trinken. Um 22 Uhr, nach 13 Stunden Experiment, kehrten wir wieder ohne unsere Gefährten, M. und S., in die Stadt zurück - die Agse blieb stark.
Um halb 12 nachts kamen die ersten Schwierigkeiten auf uns zu: wir waren müde. Unsere Körper waren kurz davor aufzugeben. Wir kämpften u.a. mit Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Unterkühlung, Katerstimmung und Kopfschmerzen. Doch wir zögerten nicht bis ans letzte zu gehen und all unsere Ressourcen auszuschöpfen. Gemeinsam beschlossen wir dem Alkohol abzuschwören, um den erfolgreichen Abschluss des Experiments zu ermöglichen. Einerseits, weil uns grausten und andererseits, weil der Alkohol uns müde zu machen versuchte. Um ca. halb 1 nachts schleppten wir uns unsere müden Körper in die Eiseskälte und suchten Zuflucht im einem von Partypeople wimmelnden Tanzlokal, St. Nachdem wir unser Gehör verloren und Freunde gefunden hatten, waren unsere Energiespeicher wieder aufgefüllt. Gedopt mit einem coffeinhaltigen Getränk, konnte uns nichts mehr aufhalten - wir waren zurück! Die nächsten vier Stunden wurden durchtanzt. Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle: St., R., M., M., St., D. Unsere Freunde gaben nach und nach auf, doch wir ließen uns nur von einem - dem DJ und der vierten Runde von "Proud Mary" - aussigrausen. Gegen 5 Uhr morgens traten wir die Heimreise an. Obwohl ma no weitermachen hatten kennen halt, hammas na decht nit getun, weils eh koaner gsegn hatt. Nach etwa 20,5 Stunden Party legten wir uns erneut, diesmal getrennt und ohne M., nieder und damit auch das Experiment. Die fehlenden dreieinhalb Stunden holen wir beizeiten nach. Wir freuen uns .... - na, mia brauchen niemanden. Machts gut! Bildmaterial gibt es auf Nachfrage,
wir verbleiben nüchtern und schüchtern,
die Agse
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